In 126 Tagen · Do 04.03.Zimmertheater Tübingen · 10 €

Paris danach - Kostprobe (ganzes Stück/halber Preis); Stückeinführung 19:30 Uhr 04.03.2027, 20:00

Ein Abend über das Trauma vom 13. November 2015 in Paris, und die Kraft, dem Unmenschlichen etwas Heilsames entgegenzusetzen.

  • Geöffnet 19:00–23:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

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20:00Paris danach - Kostprobe (ganzes Stück/halber Preis); Stückeinführung 19:30 UhrZimmertheater Tübingen
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Heute20:00MUTTERS COURAGE - Stückeinführung 19:30 UhrZimmertheater Tübingen
Morgen20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Dr. Christopher Gohl und Dr. Bernd Villhauer,  Welt-Ethos-Institut TübingenZimmertheater Tübingen
Sa20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Vertreterinnen Omas gegen Rechts, TübingenZimmertheater Tübingen
Symbolbild
So18:00„Mein Sorgenschreck“ Gedichte von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl - PremiereZimmertheater Tübingen
So20:00PRIMA FACIE Stückeinführung 19:30 UhrZimmertheater Tübingen
Do 5.11.20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Beatrix von Pilgrim, Bühnenbildnerin und bildende Künstlerin, Rita Thiele, DramaturginZimmertheater Tübingen

Worum es geht

Paris danach (Terrasses ou Notre long baiser si longtemps retardé) Laurent Gaudé Deutsch von Margret Millischer Premiere: 6. März 2027 Ein milder Herbstabend in Paris. Vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, draußen zu sitzen. Eine junge Frau freut sich auf ein Wiedersehen mit ihrer Geliebten. Zwillingsschwestern feiern den gemeinsamen Geburtstag. Nach einem Streit mit ihrem Mann geht eine junge Mutter auf ein Konzert – endlich wieder einmal tanzen, sich selbst genießen. Es ist Freitag, der 13. November 2015. Eine Bombe explodiert während eines Fußballspiels. Auf den Straßen und im Konzertsaal Bataclan schießen Männer mit Maschinengewehren in die Menge. Plötzlich herrscht der Ausnahmezustand, ist eingetreten, was unvorstellbar schien. Laurent Gaudés vielstimmiger Choral folgt nicht nur den Opfern der Anschläge, sondern auch denen, deren Leben sich in dieser Nacht für immer verändert: Einsatzkräfte, die sich ins Chaos und Grauen stürzen, Ärzte die Triage-Entscheidungen treffen müssen, Menschen, die unzählige Notrufe entgegennehmen, Angehörige, die über Stunden versuchen, ihre Liebsten zu erreichen. Und dann ist es vorbei, aber nicht zu Ende. Menschen sind gestorben, schwerverletzt, Wunden sind geschlagen, die kaum zu heilen sind. Gaudé hat das kollektive Trauma dieser Nacht in ein formbewusstes, poetisches nicht-dokumentarisches Theaterstück überführt, das nachhallt, zutiefst berührt. Aber dem Unmenschlichen auch etwas Heilsames und humanistische Energien entgegenstellt: „Wir werden uns vor die Cafés setzen, um unseren Mördern zu sagen, dass sie nicht gewonnen haben, dass sie niemals gewinnen werden. Dass wir noch am Leben sind. Mit einem Lächeln auf den Lippen. Einem erhobenen Glas Wein in der Hand, um das Leben und die Freunde zu feiern.“  Laurent Gaudé, geboren 1972 in Paris, hat Literatur studiert, an der Sorbonne unterrichtet und zahlreiche Theaterstücke, Erzählungen und Romane verfasst. Der Roman „La Mort du roi Tsongar“ erhielt 2002 den Lauréat du Goncourt des lycéens und 2003 den Prix des libraires. 2004 wurde er für „Le soleil des Scorta“ mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt ausgezeichnet. „Les terrasses/Paris danach“ wurde 2024 am Théâtre de la Colline in Paris uraufgeführt, der deutschsprachigen Erstaufführung im Oktober 2026 am Deutschen Theater Göttingen, folgt das Zimmertheater Tübingen. Besetzung Malte Flierenbaum, Elias Popp, Udo Rau, Sophie Maria Scherrieble, Christina Weiser Regie: Thomas Bockelmann Ausstattung: Birgit Angele Dramaturgie: Dr. Stefan Tigges Musik: N.N.Technik: Mike Michelus, Alexander Schwab Verlag: Rowohlt Theater

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