Diese Woche · Do 29.10.Zimmertheater Tübingen · 20 €

MUTTERS COURAGE - Stückeinführung 19:30 Uhr 29.10.2026, 20:00

Eine unmögliche, wahre Geschichte über Mut und Überleben im Angesicht des Grauens, erzählt mit schwarzem Humor.

  • Geöffnet 19:00–23:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

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Fr20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Dr. Christopher Gohl und Dr. Bernd Villhauer,  Welt-Ethos-Institut TübingenZimmertheater Tübingen
Sa20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Vertreterinnen Omas gegen Rechts, TübingenZimmertheater Tübingen
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So18:00„Mein Sorgenschreck“ Gedichte von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl - PremiereZimmertheater Tübingen
So20:00PRIMA FACIE Stückeinführung 19:30 UhrZimmertheater Tübingen
Do 5.11.20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten - Nachgespräch mit Beatrix von Pilgrim, Bühnenbildnerin und bildende Künstlerin, Rita Thiele, DramaturginZimmertheater Tübingen
Fr 6.11.20:00Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten Nachgespräch mit Prof. Dr. Léonie de Jonge, IRex TübingenZimmertheater Tübingen
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Worum es geht

von George Tabori Ab dem 17. September 2026 George Tabori hatte ein feines Gespür für den Witz in einem Kontext des Grauens, für die absurde Pointe im Reich des Bösen. In "Mutters Courage" erzählt er die unmögliche Geschichte einer sechzigjährigen Jüdin, die 1944 in Budapest auf der Straße verhaftet und mit 4030 Anderen im Viehwagen nach Auschwitz deportiert wird. Und als Einzige überlebt. Die unmögliche Geschichte ist eine wahre Geschichte. Elsa Tabori hat sie erlebt. Ihr Sohn hat sie aufgeschrieben. Sie gehört seitdem zum festen Bestand einer oral history – natürlich nur für diejenigen unter uns, die glauben, dass man Geschichte nicht mal eben „hinter sich lassen“ kann. Was laut einer Umfrage schon 2015 81% der Deutschen in Bezug auf den Holocaust gerne täten. „Ist doch klar: die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen“ so der israelische Psychoanalytiker Zwi Rex. Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen. Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen  in New York und in Los Angeles – erlebt. Elsa Tabori: Sigrun Schneider-Kaethner George Tabori:  Thomas Bockelmann Inszenierung: Thomas Bockelmann Bühne: Pia Janssen Kostüme: Ursina Zürcher    Musik: Erich Radke Dramaturgie: Michael Volk Premiere 13. September 2025, Wiederaufnahme 17. September 2026 Stückdauer: ca. 70 Minuten Das sagt die Presse: „Dieses Feilschen um Formulierungen, das natürlich auch ein Verhandeln von Wahrheit ist, ist mit lakonischem Witz ausgearbeitet, dient aber vor allem dazu, das Entsetzen hinter der Geschichte erträglich zu machen. Wunderbar ist dieses Spiel der beiden – präzise, zart, berührend. Großer Applaus“.Anja Witzke, Theaterkritikerin „Eine schwarze Komödie, die weder die Banalität noch das Grauen ausspart. Aber auch liebevolle Momente zwischen Mutter und Sohn Tabori zulässt. [...] Von Sigrun Schneider-Kaethner und Thomas Bockelmann berührend gespielt."Christoph Ströhle - Reutlinger General-Anzeiger „Das Stück [...] ist in seiner Kernbotschaft kompromisslos. [...] Und es lässt Fragen offen. Insofern eignet es sich für Diskussionen."Peter Ertle - Schwäbisches Tagblatt

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