Freitag, 15. Januar

Freitag in Dresden

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In 74 Tagen · Fr 15.01.Societaetstheater · 27 €

Die Jüdin von Toledo 15.01.2027, 20:00

  • Gutmann-Saal

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00Dr. Jekyll & Mr. Hyde - Die unheimliche DinnershowCarolaschlösschen
19:00Das Magic Dinner - Schloss Hotel PillnitzSchlosshotel Pillnitz
19:30Verweile doch, noch bin ich schönHerkuleskeule
19:30Das HotelKulturhafen Dresden
20:00 freiDISCOBOWLING mit DJBOWLING-ARENA Dresden
20:00McCrae, Meding, Beach, Zaitev & Kletzsch: Ich bin BatmanHELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
20:00DIE JÜDIN VON TOLEDOSocietaetstheater
Dein Termin

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Das Haus deines Termins
Heute20:00DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNGSocietaetstheater
Morgen10:00ICH KOMME VONSocietaetstheater
Morgen20:00SCHLAMASSEL TOV!Societaetstheater
Mi16:00 freiDIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDENSocietaetstheater
Mi20:00BETWEEN THE RIVER AND THE SEASocietaetstheater
Do20:00THE KLEZMATICSSocietaetstheater

Worum es geht

Feuchtwangers Roman führt zurück ins mittelalterliche Spanien. Es sind unruhige Zeiten, das Leben wird von Kriegen zerrissen, obgleich nirgends sonst in Europa die unterschiedlichsten Kulturen so fruchtbar und eng miteinander verbunden waren. Doch das goldene Zeitalter des legendären Al-Andalus ist vorbei. Muslimische und christliche Fundamentalisten stehen sich erbittert gegenüber und kämpfen um die Macht. Im Zusammenspiel von Menschen und Marionetten entsteht ein zeitüberspannendes Tableau, in dem sich Historisches und Märchenhaftes zu Geschichte verweben, in der selbst der Autor in Gestalt einer Puppe den eigenen Faden bis ins Heute weiterspinnt. Feuchtwanger zeichnet die Bemühungen des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra nach, ein friedliches, kulturvolles und prosperierendes Kastilien zu entwickeln. Sein Einfluss am Hofe König Alfonsos ist gewaltig. Auch wenn der Herrscher ungehobelt und kriegslüstern ist, so ringt Jehuda ihm doch etliche Zugeständnisse ab, erreicht Unglaubliches für Kastilien und erringt letztlich auch das Vertrauen des Königs. Nicht alle Kräfte in Kastilien sehen das mit Wohlwollen - die politische Lage ist angespannt, Sündenböcke und einfache Antworten werden gebraucht. Die Liebe zwischen Jehudas Tochter Raquel und König Alfonso, zwischen einer Jüdin und einem christlichen Herrscher, scheint inmitten der politischen Wirren, der Macht- und Glaubenskämpfe auf wie eine Insel der Möglichkeiten. Zugleich bringt sie alles ins Wanken. Als der Krieg schließlich ausbricht, brutal und niederschmetternd endet, sind die Schuldigen schnell gefunden: die Juden. Es endet, wie so oft: tragisch - und die Täter sind die, die wir gemeinhin die »normalen Menschen« nennen. Auch der weltberühmte Autor Lion Feuchtwanger musste vor den Nazis aus Deutschland fliehen. Das Spannungsfeld zwischen jüdischer Tradition und moderner Weltauffassung hat ihn in seinem Werk immer wieder beschäftigt. In DIE JÜDIN VON TOLEDO beschwört er die Kraft der Liebe und des Friedens inmitten kriegerischer Zeiten. Stückentwicklung und Spiel: Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Dirk Neumann | Puppenbau: Christian Werdin | Musik: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann | Lichtdesign & Technische Leitung: Josia Werth | Videoschnitt und -projektion: Beate Oxenfart | Bühnenbau: Peter Tirpitz | Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben Premiere: 25.09.2021 am Societaetstheater Dresden Dauer: 100 Minuten Alle, die nach der Silvester-Vorstellung noch einen Moment bleiben möchten, sind herzlich eingeladen, mit uns anzustoßen – auf das Alte und das Neue, auf die Hoffnung und die Kunst!+++ Am 15.01.2027 ist die JÜDIN VON TOLEDO zum letzten Mal in Dresden zu erleben. +++

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