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Academy of St Martin in the Fields 13.01.2027, 19:30
Joshua Bell und die Academy of St Martin in the Fields mit einem Programm, das Klassik und Moderne vereint.
Heinrich-Lades-Halle
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Fr 13.11.20:00Gibraltar - Velden - Eine Wanderung durch EuropaHeinrich-Lades-Halle
Sa 14.11.10:00Workshop Visual StorytellingHeinrich-Lades-Halle
Worum es geht
Der Geiger und Dirigent Joshua Bell ist ein international agierender, musikalischer Botschafter, der mit seiner Ausstrahlung, seiner publikumszugewandten, grandiosen Musizierweise die Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Der sechste (!) Auftritt des gefeierten Geigerweltstars in Erlangen dürfte zusammen mit seinem Orchester, der Academy of St Martin in the Fields, weit über die treue Fangemeinde hinaus Publikum anziehen. Die Kunde von Joshua Bells ansprechender Programmgestaltung und der lebendigen Interpretation zusammen mit der Academy of St Martin in the Fields bleibt hörenswert, erlebnisreich – immer wieder! Oft bekommt der 59-jährige Amerikaner Bell die Frage gestellt: „Dirigieren und gleichzeitig als Solist auf der Bühne stehen … Wie geht das?“ Auch in diesem Konzert wird Bell das Bruch-Violinkonzert als Solist zusätzlich dirigentisch leiten. Joshua Bell erklärte das in einem Interview: „Ich habe bereits die Violinkonzerte von Mendelssohn, Brahms (2026 in Erlangen) und sogar das Doppelkonzert von Brahms in dieser Doppelfunktion aufgeführt. Es wirkte alles sehr organisch, besonders mit den Musikern der Academy of St Martin in the Fields, die außergewöhnlich gut zuhören können. Ich genieße es, mich nicht mehr nach der Meinung anderer Dirigenten richten zu müssen oder nach deren limitiertem Zeitbudget. Ich wähle sozusagen meine eigenen Schlachten, wie man so schön sagt. Aber es bedeutet mehr Arbeit, weil ich mich nicht nur mit meinem Geigenpart auseinandersetzen muss, sondern mit dem eines ganzen Orchesters. Mit der Academy of St Martin in the Fields bin ich ein besserer Musiker geworden!“Im sinfonischen zweiten Teil geht Bell mit der Academy die 2. Sinfonie von Brahms an. Auch da wird manches neuer, ungewohnter und auf jeden Fall springlebendig klingen. Gespannt sein darf man auf das „moderne Werk“ vor dem Bruch-Violinkonzert. Meist sind es Auftragskompositionen von Bell oder der Academy. In der Saison 2025/26 war es Kevin Puts’ wunderbarer Satz „Earth“ und wurde begeistert vom Publikum aufgenommen. Bell gesteht: „Ich bin da sehr altmodisch. Ich will etwas Schönes. Provokativ oder interessant reicht einfach nicht.“ Damit trifft und erweitert er – unabhängig von Diskussionen um Neue Musik – bei vielen Konzertbesuchern den Programmgeschmack, ohne trivial zu sein. Es ist nicht nur praktisch, wenn der Solist zugleich Orchesterleiter ist und seinen orchestralen Partner seit Jahrzehnten kennt, sondern es bringt auch eine musikalische Vertrautheit mit sich, von der alle Seiten – Solist, Orchester und Publikum – profitieren. Seit 2011/12 leitet Joshua Bell das vielleicht berühmteste Kammerorchester, die Academy of St Martin in the Fields. Er ist Nachfolger des legendären Gründers Neville Marriner. Es fließt eine „andere Energie“, bestätigt Bell, wenn er auf seiner berühmten Stradivari Gibson ex Huberman von 1713, oft als Primus inter pares, vom ersten Pult aus das Orchester leitet. Die Musiker scheinen zufrieden: Sie haben Joshua Bells Vertrag al…