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WDR Sinfonieorchester Köln 19.04.2027, 19:30

Marie Jacquot dirigiert das WDR Sinfonieorchester mit den virtuosen Jussen-Brüdern am Klavier.

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Worum es geht

„Sie ist die erfolgreichste Dirigentin der nachkommenden Generation“, konstatierte jüngst die Neue Zürcher Zeitung, und im Deutschlandfunk war zu hören: „Sie rauscht am Pult durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte genauso wie durch die europäischen Orchester der Spitzenklasse.“ In der Tat! Die französische Dirigentin Marie Jacquot – gerade einmal 35 Jahre jung – kann schon auf eine beachtliche Karriere in Oper und Konzert zurückblicken. Nach ersten Gastdirigaten seit 2022 ist sie ab der Spielzeit 2026/27 Chefin des WDR Sinfonieorchesters. Mit dem kommt sie im Frühjahr 2027 auch zum gVe. Fürs virtuose sinfonisch-konzertante Repertoire hat sie an ihrer Seite das brillante niederländische Klavierduo aus den Brüdern Lucas und Arthur Jussen, die seit 2023 bereits zum vierten Mal in Erlangen gastieren. Für Marie Jacquot ist es das Debüt bei uns. Eine gebürtige Pariserin ist sie – 1990 kam Marie Jacquot in der Metropole an der Seine zur Welt. Ihre Eltern legten Wert darauf, dass sie und ihre beiden Geschwister schon früh gleichermaßen Sport und Musik machten. Marie erhielt Posaunen- und Klavierunterricht und nahm parallel dazu Tennisstunden. Und hier wurde sie sogleich richtig gut: Als Teenager zählte Marie Jacquot zu den besten Nachwuchsspielerinnen im französischen Tennis und nahm sogar an den Junior French Open im Pariser Roland-Garros-Stadion teil. „Tennis hat mir immer Freude bereitet“, erzählt sie, „doch irgendwann war das Spielerische nicht mehr vorhanden, sondern nur noch der Druck, besser zu sein. Es war nur noch dieser Kampfaspekt da und nicht mehr die Freude am Spielen.“ Mit 16 gab sie die Pläne für eine Profikarriere im Tennis auf und wandte sich ganz der Musik zu. Am Pariser Conservatoire studierte sie zunächst Posaune, danach Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar. Außerdem nahm sie an Meisterkursen von Simon Rattle, Bertrand de Billy, Zubin Mehta und anderen teil. An der Bayerischen Staatsoper war sie Assistentin von Kirill Petrenko bei der Einstudierung der Oper „South Pole“ von Miroslav Srnka. Ihre berufliche Laufbahn als Dirigentin mit erster Festanstellung begann Marie Jacquot in unserer Region: Von 2016 bis 2019 war sie Erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des Generalmusikdirektors am Mainfranken Theater Würzburg. Anschließend wechselte sie als Kapellmeisterin an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie bis 2022 blieb. 2023 wurde sie Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker. 2024 avancierte sie daneben zur Chefdirigentin des Royal Danish Orchestra und damit zur Chefin der Königlich Dänischen Oper Kopenhagen. Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 ist sie zudem Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters in Köln. Als Gast stand Marie Jacquot auch am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden und des Gewandhausorchesters Leipzig sowie der Göteborgs Symfoniker in Schweden und des Dallas Symphony Orchestra…

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