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Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin 03.02.2027, 19:30

Julia Fischer und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielen Hits von Sibelius und Tschaikowsky.

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Worum es geht

Lauter Hits und Highlights Julia Fischer, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Vladimir Jurowski mit Sibelius und Tschaikowsky Sie ist eine Ausnahmemusikerin von beeindruckender Vielseitigkeit: Julia Fischer zählt als Solistin und Kammermusikerin nicht nur zur Spitze der geigerischen Weltelite, sie hat sich auch als Konzertpianistin von Rang profiliert. Darüber hinaus ist sie als Hochschulprofessorin eine gefragte Pädagogin, fördert mit den von ihr gegründeten Kindersinfonikern auch die Kleinen, und sie ist seit 2025 beim Boswiler Sommer in der Schweiz zudem als Festivalleiterin aktiv. 2017 war sie auch die erste Künstlerin aus der Welt der Klassik, die ihre eigene Onlineplattform, den JF Club, im Internet platzierte – Julia Fischer, eine kommunikative Musikerin am Puls der Zeit. In der Konzertsaison 2026/27 ist die vielseitige Stargeigerin „artist of reference“ beim gVe. Geboren wurde Julia Fischer 1983 in München als Tochter einer Pianistin aus der Slowakei und eines deutschen Mathematikers. „Ich spreche auch Slowakisch – ich bin eine deutsch-slowakische Mischung“, bekennt sie. Mit knapp vier Jahren erhielt sie ersten Violinunterricht an der Musikschule von Helge Thelen. Bald wurde das Geige-Üben gleich nach dem Aufstehen so obligatorisch „wie das Zähneputzen“, erzählt sie. „Meine kleine Geige habe ich den ganzen Tag herumgetragen. Am Abend kam sie in den Puppenwagen: Die Puppe kam raus, die Geige kam rein.“ Ihr akademisches Violinstudium begann Julia Fischer 1989 am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg. 1992 – bereits zehn Jahre vor dem Abitur – setzte sie es an der Münchner Musikhochschule fort und wurde Schülerin der argentinisch-deutschen Geigerin und exzellenten Pädagogin Ana Chumachenco. Auf dem Weg zur Weltkarriere Erstmals international von sich reden machte Julia Fischer, als sie 1995 im englischen Folkestone den prestigeträchtigen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb gewann. Die Weichen zur Weltkarriere wurden gestellt. Innerhalb eines Jahrzehnts debütierte sie mit einem Spitzenorchester unter einem Stardirigenten an einem prominenten Spielort nach dem anderen – nicht nur kreuz und quer durch Europa, sondern auch in Übersee: Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Lorin Maazel gab sie 2003 ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.2006 wurde Julia Fischer im Alter von 23 Jahren als seinerzeit jüngsten Professorin in Deutschland an die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst berufen. 2011 wechselte sie in gleicher Position an die Musikhochschule München und übernahm die Nachfolge ihrer Lehrerin Ana Chumachenco. Dazwischen gab sie 2008 in der Alten Oper Frankfurt ein spektakuläres Konzert, das später auch auf CD und DVD erschien: Mit der Jungen Deutschen Philharmonie unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Matthias Pintscher spielte sie als Solistin vor der Pause das 3. Violinkonzert von Saint-Saëns und nach der Pause das Klavierkonzert von Edvard Grieg – Julia Fischer als Geige…

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