Symbolbild (KI)

Wie werden wir uns erinnern? II 10.12.2026, 13:00

Zwischen Archivstaub und offenen Fragen: Wie Erinnerung politisch wird, wenn Literatur am Tisch in Berlin den Ton angibt.

Worum es geht

Teilnahme an den Workshops: frei, Anmeldung an mail@lcb.de.Eintritt ab 19 Uhr: 3 € / frei. Mit Sprache handeln: Workshops & Tischgespräche | Panel | Gespräch | Kneipenausklang Mit Sarah Thäger, Andreas Unterweger, Stammtischkämpfer∙innen, Eva von Redecker, Dominik Renneke Boekhoff, Asmara Jana Wibowo u. a. Wie geht Solidarität in Zeiten der kollektiven Erschöpfung – und was machen wir eigentlich mit unserer Angst?

Wir setzen das Projekt ›Wie werden wir uns erinnern?‹ von 2024 fort. Nach dem letzten Schwerpunkt ›Neurechte Kulturpolitik und die Literatur‹ bewegen wir uns nun von der Meta- zur Realpolitik – und beschäftigen uns sowohl mit der Position von Kulturinstitutionen als auch mit den Chancen gegenseitiger Vernetzung.

Wir fragen uns: Was bedeutet es heute, kulturpolitisch und in unserem Alltag mit Sprache zu handeln? Ab 13 Uhr sind alle Interessierten bei Workshops und Tischgesprächen eingeladen zuzuhören, sich einzumischen und gemeinsam aktiv zu werden.

Am Abend wird bei einem Panelgespräch diskutiert, wie der kulturpolitische Einfluss von Parteien wie der AfD und der FPÖ in der Praxis von Kulturinstitutionen spürbar wird. Im Anschluss spricht Asmara Jana Wibowo mit Eva von Redecker (»Dieser Drang nach Härte«, S.

Fischer, 2026) über den neuen Faschismus und die Frage, was es bedeutet, wenn er kulturelles Eigentum beansprucht. Und wer weiter diskutieren möchte, bleibt gerne zum Kneipenausklang!

Text: lcb.de

Donnerstag in Berlin

Vor-Führung
Do10Dez18:15
Vor-FührungStaatsoper Unter den Linden

Auch bei Literarisches Colloquium Berlin

Scham?
Fr 20.11.19:30Scham?Literarisches Colloquium Berlin

Zum Termin

Quellelcb.de

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