Freitag, 20. November

Freitag in Berlin

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In 25 Tagen · Fr 20.11.Literarisches Colloquium Berlin · 9 €

Scham? 20.11.2026, 19:30

Im LCB wird Scham im Casino der Unverschämtheiten enttabuisiert und in einem intensiven, ermächtigenden Lesengespräch beleuchtet.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
17:00Fair und nachhaltig in Charlottenburg-WilmersdorfBusche Berlin
19:00Buchvorstellung mit Stella SchultnerDussmann das KulturKaufhaus
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19:00Harald Naegli – Der Sprayer von ZürichBrotfabrik Berlin
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freiDer Strich und der FleckGalerie Pankow
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19:30Cinebrasil: O Amuleto de…Babylon
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19:30Scham?Literarisches Colloquium Berlin
Dein Termin
20:30Buchvorstellung und Gespräch: Barbaros Altuğ Die dunkelste Nacht eines langen WintersBuchladen Eisenherz
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Literarisches Colloquium Berlin

Das Haus deines Termins
Do19:30Nacht der unerschossenen Gedichte 2026Literarisches Colloquium Berlin
Fr19:30Jonas Eika: Offener HimmelLiterarisches Colloquium Berlin
Sa 7.11.20:0024-Stunden-Comic am Wannsee 2026Literarisches Colloquium Berlin
Mo 9.11.19:30Emmanuel Carrère: KolchoseLiterarisches Colloquium Berlin
Fr 13.11.17:00Literaturstadt Berlin #8: Die neuen LeuteLiterarisches Colloquium Berlin
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Mo 23.11.19:00Julya Rabinowich: »Mo & Moritz«Literarisches Colloquium Berlin

Worum es geht

Scham ist eine merkwürdige Sache: Sie lässt uns erröten, verstummen, den Blick senken oder verschwinden wollen. Und gleichzeitig erzählt sie uns ziemlich viel darüber, was wir für richtig und falsch, begehrenswert und peinlich, normal und abweichend halten. Was passiert, wenn wir uns der Scham literarisch nähern? Wo sitzt sie eigentlich – im Körper, in unseren Erinnerungen oder doch im Blick der anderen? Und was hat unsere Scham mit den Geschichten zu tun, die wir lesen und erzählen? An diesem Abend wird Scham aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: Die Autorin Lea Schneider beschäftigt sich in ihrem Essay »Scham« mit einer Emotion, die uns sprachlos machen kann, und mit den Möglichkeiten, sie in Sprache zu verwandeln. Christine Koschmieder bringt ihre literarische Perspektive auf Scham und Sex ein und Tia Morgen setzt sich in den sozialen Medien offen mit Shaming und seiner gesellschaftspolitischen Relevanz auseinander. Außerdem fragt Rebekka Endler (Podcasts Feminist Shelf Control), was Scham mit unseren Lesegewohnheiten zu tun hat: Welche Bücher lesen wir heimlich? Welche Geschichten erzählen wir lieber nicht weiter? Und bei welchen Texten denken wir vielleicht: Dafür sollte ich mich doch eigentlich nicht schämen. Ein Abend über rote Wangen, gesenkte Blicke und das Bedürfnis, im Erdboden zu versinken – und darüber, was passiert, wenn wir trotzdem darüber schreiben und sprechen. Rebekka Endler (Feminist Shelf Control), Christine Koschmieder, Tia Morgen und Lea Schneider im Casino der Unverschämtheiten Intervention: saltymess Kollektiv Kuratiert von Linus Giese und Maria Liebl

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