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Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle 15.12.2026, 19:30

Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle. Schon bevor sie ihren Debütroman veröffentlichte, hat die Berliner Schriftstellerin Valeria Gordeev mit dem Text für Furore gesorgt: 2023 wurde sie für einen Auszug mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Nun ist das Buch endlich da, frisch mit dem aspekte-Literaturpreis versehen. Fischer, 2026) ist ein hochkomplexes, vielschichtiges und witziges Romankunstwerk. Es geht um eine Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin. Und um ein fiktives Forschungsinstitut, das sich um die Konservierung von Lenins Leichnam bemüht. Die Geschwister Konstantin und Lada haben einander aus den Augen verloren. Er sitzt im unterirdischen Forschungslabor fest; sie sieht sich in Berlin mit einer Gebäudesanierung konfrontiert, die ihr Zuhause unbewohnbar macht. Dass Konstantin nach Beginn des Krieges in Moskau geblieben ist, kann Lada nicht begreifen. Meisterhaft und ehrlich gestaltet Gordeev ihren Roman, der Wunderkammer und Höllenritt zugleich ist. Mit Valeria Gordeev spricht der Schriftsteller, Filmkritiker und Kurator Patrick Holzapfel aus Wien.

Worum es geht

Schon bevor sie ihren Debütroman veröffentlichte, hat die Berliner Schriftstellerin Valeria Gordeev mit dem Text für Furore gesorgt: 2023 wurde sie für einen Auszug mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Nun ist das Buch endlich da, frisch mit dem aspekte-Literaturpreis versehen. »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« (S. Fischer, 2026) ist ein hochkomplexes, vielschichtiges und witziges Romankunstwerk.

Es geht um eine Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin. Und um ein fiktives Forschungsinstitut, das sich um die Konservierung von Lenins Leichnam bemüht. Die Geschwister Konstantin und Lada haben einander aus den Augen verloren.

Er sitzt im unterirdischen Forschungslabor fest; sie sieht sich in Berlin mit einer Gebäudesanierung konfrontiert, die ihr Zuhause unbewohnbar macht. Dass Konstantin nach Beginn des Krieges in Moskau geblieben ist, kann Lada nicht begreifen.

Meisterhaft und ehrlich gestaltet Gordeev ihren Roman, der Wunderkammer und Höllenritt zugleich ist. Mit Valeria Gordeev spricht der Schriftsteller, Filmkritiker und Kurator Patrick Holzapfel aus Wien.

Text: lcb.de

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