Di 23. März · 19:30
The Yellow Wallpaper (Uraufführung) 23.03.2027, 19:30
In englischer Sprache mit Übertiteln Von Susan Oswell, Libretto von Rosamund Gilmore Nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilman Einer Frau wird zur Behandlung ihrer postnatalen Depression strikte Bettruhe verordnet – selbst das Schreiben, das ihr Freude bereitet, ist untersagt. Isoliert in einem Sommerhaus, bleibt ihr nur die grellgelbe Tapete des Zimmers, die sie ausgiebig studiert. Bis sie dahinter eine Frau zu erkennen glaubt. Ihre zunehmend wahnhaften Beobachtungen werden zum Spiegel ihres psychischen Zerfalls …The Yellow Wallpaper basiert auf der autobiografisch geprägten Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilman aus dem Jahr 1892, einem Schlüsseltext des frühen Feminismus, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Ungemein suggestiv und verstörend, offenbart der Text einen schonungslosen Blick auf patriarchale Machtstrukturen und die Abgründe einer Ehe. Die britische Komponistin Susan Oswell nahm die literarische Vorlage zum Ausgangspunkt für ihre zeitgenössische Oper, die am LTN nun zur Uraufführung gelangt. Skurril und geheimnisvoll, aber zugleich von feinem Humor durchzogen, zeichnet die Musik farbenreich und mit spätromantischer Expressivität die seelischen Zustände der Protagonistin nach und verleiht ihr musikalisch das, was ihr in der Geschichte verwehrt bleibt: das Recht auf eine eigene Stimme.
Worum es geht
In englischer Sprache mit Übertiteln Von Susan Oswell, Libretto von Rosamund Gilmore Nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilman Einer Frau wird zur Behandlung ihrer postnatalen Depression strikte Bettruhe verordnet – selbst das Schreiben, das ihr Freude bereitet, ist untersagt.
Isoliert in einem Sommerhaus, bleibt ihr nur die grellgelbe Tapete des Zimmers, die sie ausgiebig studiert. Bis sie dahinter eine Frau zu erkennen glaubt. Ihre zunehmend wahnhaften Beobachtungen werden zum Spiegel ihres psychischen Zerfalls …The Yellow Wallpaper basiert auf der autobiografisch geprägten Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilman aus dem Jahr 1892, einem Schlüsseltext des frühen Feminismus, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat.
Ungemein suggestiv und verstörend, offenbart der Text einen schonungslosen Blick auf patriarchale Machtstrukturen und die Abgründe einer Ehe. Die britische Komponistin Susan Oswell nahm die literarische Vorlage zum Ausgangspunkt für ihre zeitgenössische Oper, die am LTN nun zur Uraufführung gelangt.
Skurril und geheimnisvoll, aber zugleich von feinem Humor durchzogen, zeichnet die Musik farbenreich und mit spätromantischer Expressivität die seelischen Zustände der Protagonistin nach und verleiht ihr musikalisch das, was ihr in der Geschichte verwehrt bleibt: das Recht auf eine eigene Stimme.
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