
Di 8. Dezember · 19:30
Stolz und Vorurteil* (*oder so) 08.12.2026, 19:30
Austens Roman als überdrehte Theater-Karaoke-Show mit feministischem und klassenkämpferischem Twist.
Worum es geht
Mrs. Bennett hat ein Problem. Nein, eigentlich hat sie sogar fünf Probleme: ihre Töchter. Denn kommen die nicht möglichst schnell unter die Haube, stehen sie nach dem Tod ihres kränkelnden Vaters buchstäblich auf der Straße.
Denn im England des 18. Jahrhunderts ist eine Frau eher eine Sache als ein Mensch und kann nicht erben. Aber zum Glück ist es auch „eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, dringend einer Frau bedarf.“
Also frisch ans Werk! Heiratskandidaten gibt es einige: Da wären der geheimnisvolle und ziemlich unfreundliche Mr. Darcy, der unglaublich attraktive Mr. Bingley, sexy Mr. Wickham und der etwas langweilige Pfarrer Mr.
Collins. Doch die Bennett-Mädchen haben eigene Pläne. Besonders Elizabeth, die sich nicht einfach wie eine Ware verscherbeln lassen will. Doch auch für sie gibt es zum Schluss – nach zahllosen Intrigen, Missverständnissen und Skandalen – ein Happy End!
Isobel McArthurs so respektlose wie überdrehte Austen-Theater-Karaoke-Show für ein rein weibliches Ensemble verpasst der Königin der subtilen Ironie ein poppig-feministisches Update.
Aus der Sicht von fünf Dienstmädchen erzählt, die endlich mal mehr tun dürfen als unauffällig Tee zu servieren, bekommt die berühmte Geschichte sogar noch einen klassenkämpferischen Twist.
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