Prof. Dr. Bernhard Pörksen 18.11.2026, 20:00

Über die neue Medienwirklichkeit, die laufende KI-Revolution und die Frage der Ethik Die digitale Vernetzung der Welt markiert nach Schrift und Buchdruck die dritte große Kommunikationsrevolution der Menschheitsgeschichte. Sie eröffnet ungeahnte Möglichkeiten – birgt jedoch zugleich erhebliche Risiken. Unter den Bedingungen der sogenannten Sozialen Medien und der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, so die These des Medienwissenschaftlers Bernhard Pörksen, entstehe eine neue Form des digitalen Feudalismus. Sie sei geprägt von einem neuartigen Zusammenspiel von Ideologie und Medientechnologie, getarnt als Big-Tech-Vision. Eben deshalb brauche es eine entschiedene Bildungsanstrengung auf dem Weg zu mehr Medienmündigkeit, eine breite gesellschaftliche Wertedebatte und die behutsame Regulierung von Sozialen Medien. Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und einer der international profiliertesten Kommunikationsexperten. Für seine Lehr- und Forschungstätigkeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Erich Fromm-Preis. Nach Forschungsaufenthalten im Silicon Valley und als Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles widmet er sich aktuell der Frage, wie gelingende Kommunikation und die Kunst des Zuhörens unsere offene Gesellschaft stärken können.

Worum es geht

Über die neue Medienwirklichkeit, die laufende KI-Revolution und die Frage der Ethik Die digitale Vernetzung der Welt markiert nach Schrift und Buchdruck die dritte große Kommunikationsrevolution der Menschheitsgeschichte.

Sie eröffnet ungeahnte Möglichkeiten – birgt jedoch zugleich erhebliche Risiken. Unter den Bedingungen der sogenannten Sozialen Medien und der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, so die These des Medienwissenschaftlers Bernhard Pörksen, entstehe eine neue Form des digitalen Feudalismus.

Sie sei geprägt von einem neuartigen Zusammenspiel von Ideologie und Medientechnologie, getarnt als Big-Tech-Vision. Eben deshalb brauche es eine entschiedene Bildungsanstrengung auf dem Weg zu mehr Medienmündigkeit, eine breite gesellschaftliche Wertedebatte und die behutsame Regulierung von Sozialen Medien.

Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und einer der international profiliertesten Kommunikationsexperten. Für seine Lehr- und Forschungstätigkeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Erich Fromm-Preis.

Nach Forschungsaufenthalten im Silicon Valley und als Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles widmet er sich aktuell der Frage, wie gelingende Kommunikation und die Kunst des Zuhörens unsere offene Gesellschaft stärken können.

Text: reservix.de

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