Sonntag, 1. November

Sonntag in Dresden

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Diese Woche · So 01.11.Societaetstheater · 13,20 €

Poetic Language Is a Place 01.11.2026, 16:00

Poetische Sprache als Ort der Begegnung: Hannah Arendts Lyrik, transnationale jüdische Perspektiven und musikalische Imagination.

Dein Sonntag

Nach Uhrzeit, dein Termin um 16:00
16:00POETIC LANGUAGE IS A PLACESocietaetstheater
Dein Termin
17:00LIVE in living coloursHochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Symbolbild (KI)
18:00Ach! Ein Abend über die Liebe - Herbststurm auf Schloss ScharfenbergSchloss Scharfenberg
19:00Caracou | Chansons et jazz à la ManoucheH42
20:0030 Jahre Emmi & Willnowsky: DAS BEST-OFBoulevardtheater Dresden
20:00STEAMING SATELLITES (A)Beatpol
20:00das Wetter zuhause. ein WohnzimmerballettSocietaetstheater

Societaetstheater

Das Haus deines Termins
Heute19:30DER BESONDERE SCHABBATSocietaetstheater
Morgen16:00IN THE SHADE OF THE MULBERRY TREESocietaetstheater
Morgen20:00RAASH VE RUACH – LÄRM UND WINDSocietaetstheater
So12:00 freiDIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDENSocietaetstheater
So20:00das Wetter zuhause. ein WohnzimmerballettSocietaetstheater
Mo20:00DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNGSocietaetstheater

Worum es geht

Der Musiker Ben Osborn und die Lyrikerin und Performerin Giuliana Kiersz verweben einen poetischen Essay und eine musikalische Komposition zu einer Lyrikinstallation. Ausgehend von den Gedichten Hannah Arendts erkunden sie Fragen nach Exil, Erinnerung und Sprache aus einer gegenwärtigen, transnational-jüdischen Perspektive. Arendts lyrisches Werk, das erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt wurde, wird zum Ausgangspunkt für einen Nachmittag zwischen Stimme, Text, Klang und Imagination. Die Gedichte werden vom Deutschen ins Englische und Spanische übersetzt und treten in einen Dialog mit neuen Texten und Musikkompositionen der beiden Künstler*innen, die mit jüdischem Erbe und migrantischen Biografien in Deutschland leben. Aus Arendts Gedichtzeile »Poetic language / is a place, not a refuge« entsteht die zentrale Frage: Welchen Ort öffnet poetische Sprache? Einen Raum der Erinnerung? Einen politischen Denkraum? Oder einen Ort der Begegnung, an dem unterschiedliche Welten einander berühren, formen und verändern? Die Live-Performance versteht Sprache nicht als Flucht aus der Welt, sondern als Kontaktzone – offen, verletzlich und gegenwärtig. Text, Performance: Giuliana Kiersz | Musik, Sounddesign: Ben Osborn Dauer: ca. 45 Minuten Die Aufführungssprachen sind Deutsch, einfaches Englisch und Spanisch.

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