Montag, 2. November

Montag in Dresden

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Diese Woche · Mo 02.11.Societaetstheater · 13,20 €

Drei Versuche der Gojifizierung 02.11.2026, 20:00

Ein humorvoller Dokumentarfilm über die Suche nach Identität und die Frage: Wer definiert, was jüdisch ist?

Dein Montagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00Die ZauberflöteSemperoper Dresden
Symbolbild
19:30Kayvan Soufi-Siavash & Jens Fischer-Rodrian | Der menschliche Kammerton - ZusatzkonzertH42
19:30 freiVerschobene GrenzenFrauenkirche
19:30Johannes Flöck: Früher war ich jüngerHerkuleskeule
19:30DER RAUB DER SABINERINNENCOMÖDIE Dresden
Symbolbild
20:00Feature Ring: Alli NeumannKulturzentrum Scheune
20:00DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNGSocietaetstheater
Dein Termin

Societaetstheater

Das Haus deines Termins
Morgen19:30DUO ANDALUSSocietaetstheater
Fr19:30DER BESONDERE SCHABBATSocietaetstheater
Sa16:00IN THE SHADE OF THE MULBERRY TREESocietaetstheater
Sa20:00RAASH VE RUACH – LÄRM UND WINDSocietaetstheater
So12:00 freiDIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDENSocietaetstheater
So16:00POETIC LANGUAGE IS A PLACESocietaetstheater

Worum es geht

Einer in Berlin lebenden Jüdin reicht’s. Sie beschließt, in drei Versuchen herauszufinden, ob und wie sie aufhören kann, Jüdin zu sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet Michaela Kobsa-Mark ihren eigenen humorvollen, ehrlichen und zunehmend widersprüchlichen Versuch, eine »Goje« – also eine Nichtjüdin – zu werden. Dabei begegnet sie Gojs und Juden gleichermaßen und stößt auf Fragen, die größer sind als ihr Experiment: Wem gehört das Jüdischsein? Wer definiert es – die Deutschen oder die Juden? Und was passiert, wenn der Versuch, das Judentum hinter sich zu lassen, am Ende vielleicht jüdischer macht als je zuvor? Der Film blickt mit Witz, Nähe und großer Offenheit auf diasporische Identitäten in Deutschland, auf Minderheitenzugehörigkeit, Deutschsein und die Sehnsucht, sich selbst neu zu verorten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt. Michaela Kobsa-Mark ist eine amerikanisch-deutsch-österreichische Dokumentarfilmerin; ihre Arbeit verbindet ethnografische Praxis, partizipative Methoden, Humor und Intimität. Regie, Produktion, Schnitt: Michaela Kobsa-Mark | DOP: Markus Ott, Amnon »Nono« Bikovsky | Set-Ton: Skye Macdonald | Sound Design: Perschya Chehrazi | Color Grading: Markus Ott | Produktionsassistenz: Wal Solon, Leyzer Ber, Lara Gottschalk | Dramaturgisches Feedback: Revan Sarikaya Entstanden im Rahmen von LABA: A Laboratory for Jewish Culture Residency. Dauer: 48 Minuten (Film) Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

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