Donnerstag, 5. November

Donnerstag in Berlin

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In 10 Tagen · Do 05.11.THEATER IM PALAIS BERLIN · 27,50 €

Otto Reutter. und So Komm’n Wir aus der Freude Gar Nicht Raus 05.11.2026, 19:30

Otto Reutter bringt mit Berliner Geschichten und Humor die Freude zurück.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00BlueSchaubude Berlin
19:30Die Showfenster - VarietéshowShowfenster Theater
19:30Froggy - Der Froschkönig für ErwachseneGalli Theater Berlin
19:30OTTO REUTTER. UND SO KOMM’N WIR AUS DER FREUDE GAR NICHT RAUSTHEATER IM PALAIS BERLIN
Dein Termin
20:00Monika Ertl – Eine Frage des WiderstandsBallhaus Ost
20:00Martin Suter „Ein und Alles“ - BuchpremiereRenaissance Theater Berlin
20:00Nix gibt’s! Audiodeskription ÜbertitelTHEATER THIKWA

THEATER IM PALAIS BERLIN

Das Haus deines Termins
Mi19:30DIE HEXEN VON BERNAUTHEATER IM PALAIS BERLIN
Do19:30PRINZESS ROSINETHEATER IM PALAIS BERLIN
Fr19:30LINA MORGENSTERNTHEATER IM PALAIS BERLIN
Sa19:30GEORG KREISLER: ADAM SCHAF HAT ANGSTTHEATER IM PALAIS BERLIN
So16:00HILDEGARD KNEF: ICH GLAUB‘, ‚NE DAME WERD‘ ICH NIETHEATER IM PALAIS BERLIN
Mi 4.11.19:30HAPPY ENDTHEATER IM PALAIS BERLIN

Worum es geht

Aus der Reihe "Berliner Geschichten"OTTO REUTTER. UND SO KOMM´N WIR AUS DER FREUDE GAR NICHT RAUSBuch und Leitung: Barbara Abend Musikalische Einrichtung: Ute Falkenau Mit: Carl Martin Spengler (Spiel, Gesang) und Jürgen Beyer (Klavier) Dauer: 1 h 55 Min. (Pause nach ca. 60 Min.) Friedrich Otto August Pfützenreuter verließ Ende des19. Jahrhunderts den für ihn bestimmten Bürostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach großen Tragödien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien. Die ernste Muse verließ ich alsdann. Bei der heiteren klopfte ich schüchtern an. Jetzt war am Ziel ich, Denn jetzt gefiel ich. In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den „goldenen Zwanzigern“ stand er, Otto Reutter - mit tt - und mit großen runden Augen lächelnd auf der Bühne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn. Wer heut´ nicht verrückt ist, Der ist nicht ganz normal. Die Polizei setzte bei „verdächtigen“ Pointen den Rotstift an und saß mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter – er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lächelte unschuldig: Mußte husten, huste! Wat de mußt, det mußte !Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor. Und die Welt geht trotzdem heiter Immer weiter…immer weiter.

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