Donnerstag, 3. Dezember

Donnerstag in Berlin

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In 29 Tagen · Do 03.12.Literarisches Colloquium Berlin · 9 €

Heimat mit aller Gewalt 03.12.2026, 19:30

Ein Gespräch über Heimat, die nicht allen gehört, und über das Schweigen, das ganze Dorfgemeinschaften zusammenhält.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:30Grundgesetzliches: Wahl und WahrheitUrania Berlin
19:30Heimat mit aller GewaltLiterarisches Colloquium Berlin
Dein Termin
Spoken Matter RadioLettrétage — Literaturhaus für die freie Literaturszene
Symbolbild (KI)
20:00KW x DAAD Schlechte Wörter / Bad Words: Charlotte BeradtKW Institute for Contemporary Art
Symbolbild (KI)
20:00Die Brauseboys-Lesebühne mit den Gästen Andreas Rüttenauer und Pan ChimzeeHaus der Sinne
Symbolbild (KI)
20:30Mario Wirz – Ein Dichter in der GroßstadtBuchladen Eisenherz
Symbolbild (KI)
21:00 freiStephan Hähnel: Kampfgans Luise – Amüsantes und Absurdes zur WeihnachtszeitCharlottchen Brasserie
Symbolbild (KI)

Literarisches Colloquium Berlin

Das Haus deines Termins
Sa20:0024-Stunden-Comic am Wannsee 2026Literarisches Colloquium Berlin
Mo19:30Emmanuel Carrère: KolchoseLiterarisches Colloquium Berlin
Fr 13.11.17:00Literaturstadt Berlin #8: Die neuen LeuteLiterarisches Colloquium Berlin
Fr 20.11.19:30Scham?Literarisches Colloquium Berlin
Mo 23.11.19:00Julya Rabinowich: »Mo & Moritz«Literarisches Colloquium Berlin
Di 24.11.19:30Food for Thoughts: das Hausgäste-Bankett VIIILiterarisches Colloquium Berlin

Worum es geht

Heimat verspricht Geborgenheit – doch für wen? In ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman »Die Lücken« (Kiepenheuer & Witsch, 2026) erzählt Shida Bazyar von einem Ort im Hunsrück: von jüdischen Nachbar∙innen, die verfolgt und beraubt werden, von NS-Profiteuren und von Familien, die Jahrzehnte später aus dem Iran fliehen und dort Schutz suchen. Zwischen Dorffesten, Schulalltag und Lebensgeschichten legt sie frei, wie sich Gewalt und Ausgrenzung fortsetzen – und wie Schweigen Gemeinschaft stiftet. Während Bazyar die verdrängten Geschichten einer Heimatidylle literarisch erkundet, beschäftigt sich die Soziologin Teresa Koloma Beck (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) mit globalen Krisen und dem Wandel der deutschen Erinnerungskultur in einer postmigrantischen Gesellschaft. Beide sprechen mit Miriam Zeh über Zugehörigkeit, Schuld und die alltägliche Gegenwart von Gewalt. Die Veranstaltungsreihe ›Literatur und Wissenschaft im LCB‹ findet in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur statt. November 2026, 12 Uhr. Sendetermine im Deutschlandfunk Kultur: 4. Dezember 2026, 19.30 Uhr und 13. Dezember 2026, 22.05 Uhr.

Abend mitnehmen

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