Sonntag, 1. November

Sonntag in Freiburg

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Diese Woche · So 01.11.Christuskirche · 22,70 €

Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg 01.11.2026, 17:00

Gabriel Faurés Requiem: Ein sanftes Wiegenlied des Todes, das Trost und ewige Ruhe verheißt.

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 17:00
17:00... bei des Mondes FinsternissenHistorisches Kaufhaus
17:00HeimsuchungTheater im Marienbad
Symbolbild (KI)
17:00Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz FreiburgChristuskirche
Dein Termin
18:00Mireille MathieuKonzerthaus Freiburg
18:00Historix-Tours: Vampire, Blut und böse Buben - Stadtführung mit SchauspielerAm Predigertor (Ecke Rotteckring/Unterlinden)
20:00Trio erikm|Ulher|KimmigCargo Theater im H15
20:00Christl SittenauerVorderhaus

Christuskirche

Das Haus deines Termins
Morgen19:00KANTATE in Christus - Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist BWV 45Christuskirche
So 8.11.11:00Filmgottesdienst: Spione (1928) - Gottesdienst zum Stummfilm "Spione" von Fritz LangChristuskirche
So 8.11.18:00Orgelkino: Spione (1928) - Stummfilmklassiker mit Live-SoundtrackChristuskirche
Sa 21.11.19:00Hymnen der Seele - Ein Abend mit Bernstein Chichester Psalms und Rutter RequiemChristuskirche
Sa 5.12.16:00J.S. Bach: Weihnachtsoratorium für KinderChristuskirche
Sa 5.12.18:00J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Teile 1-3 BWV 248Christuskirche

Worum es geht

Cappella Nova Freiburg e.V. führt das Werk in der Fassung für Orgel und Chor unter der Leitung von Katharina Skala auf. Es wirken mit: Natalie Beck, Sopran, Uli Bützer, Bariton, David Kiefer, Orgel „Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe, kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“So kommentierte Gabriel Fauré, * 12. Mai 1845 in Pamiers in den Pyrenäen, + 4. November1924 in Paris, sein Requiem. Er schrieb das Werk aus eigenem Antrieb, höchstens angestoßendurch den Tod seines Vaters (1885) und seiner Mutter (1887). Am 16. Januar 1888 wurde esanlässlich der Jahresgedächtnisfeier des angesehenen Architekten Joseph-Michel LeSoufaché in der Pariser Kirche St. Madelaine uraufgeführt, an der Fauré damals als Organistund Chorleiter tätig war.… und Fauré schrieb etwas anderes! Er vertont nicht den gesamten Text der damalsgeläufigen Totenmesse. Zuerst vertonte Fauré nur 5 Sätze: „Introït et Kyrie“, „Sanctus“, „Pie Jesu“, „Agnus Dei“ und „In paradisum“, geschrieben für einen kleinen Chor mit Orgelbegleitung. „Offertoire“ und „Libera me“ fügte er erst 1889 hinzu. Bis 1894 erweiterte Fauré die Instrumentierung des Requiems immer weiter, und brachte auf Drängen des Verlegers 1901 das Requiem in Orchesterbesetzung 1901 heraus. Mit den bürgerlichen Revolutionen Ende des 19 Jahrhunderts in Europa veränderte sich auchdie Sicht der Gesellschaft auf die Allmacht der (katholischen) Kirche. Die Angst vor den Schrecken des himmlischen Strafgerichts, vor dem nur die „allein selig machende Kirche“Schutz bieten konnte, verblasst allmählig. Der Himmel hat vor allem die Schrecken des Fegefeuers verloren. Entsprechend verzichtet Fauré auf die dramatische Ausgestaltung des Himmlischen Strafgerichts, erwähnt es nur noch fast nebenbei. Es sollte ein sanftmütiges Requiem werden, ein Wiegenlied des Todes. Fauré empfand den Tod nicht als schmerzliches Erlebnis, sondern als eine willkommene Befreiung, ein Strebennach dem Jenseits. „Alles, was ich an religiöser Vorstellungskraft besitze, habe ich meinem Requiemmitgegeben, das von Anfang bis Ende von einem sehr menschlichen Gefühl des Glaubensan die ewige Ruhe beherrscht ist." (Fauré) Sein Requiem erklang auch bei seiner eigenen Beerdigung 1924. Ergänzt wird der Konzertabend mit Motetten von Karl Jenkins (*17. 2.1944).

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