Mittwoch, 9. Dezember

Mittwoch in Berlin

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In 36 Tagen · Mi 09.12.TD Berlin · 11 €

Das Blech des Menschen Ist Unantastbar - Autodestruktion - Premiere 09.12.2026, 20:00

Ein Parkdeck statt Theatersaal: Überfahrene Marderwesen in Overalls setzen den SUVs mit Inbusschlüsseln des Komischen zu.

Dein Mittwochabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:30Weißt du schon, wie schön es wird? - TheatertagRambaZamba Theater
19:30Die Lärche und ihre FreundinnenShowfenster Theater
19:30Die 7 Typen ShowGalli Theater Berlin
19:30LINA MORGENSTERNTHEATER IM PALAIS BERLIN
20:00LadykillersBerliner Kriminal Theater
20:00Naked Dirty Minds ComedyKollektiv Bar Kleinod
20:00DAS BLECH DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR - AUTODESTRUKTION - PremiereTD Berlin
Dein Termin

TD Berlin

Das Haus deines Termins
Fr20:00RÄUBER VON SCHILLER - WiederaufnahmeTD Berlin
Sa20:00RÄUBER VON SCHILLERTD Berlin
Fr 13.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZEN - WiederaufnahmeTD Berlin
Sa 14.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZENTD Berlin
Do 19.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXE - Berlin-PremiereTD Berlin
Fr 20.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXETD Berlin

Worum es geht

‚Berlin autofrei‘ ist gescheitert, alle dürfen mit dem SUV in die ehemalige Fußgängerzone und Deutschland bleibt Autoland! Ungebetenes Berühren der Karosserie gilt dem Besitzer als Übergriff. Darum steht nun im Grundgesetz: Das Blech des Menschen ist unantastbar. Denn auch das moderne Selbst möchte unberührt bleiben und schiebt die ökologische Katastrophe vor sich her. Wir schreiben das Jahr 2036! Alle Theater Berlins sind jetzt Parkhäuser. Bekanntlich schauen Autos „weder links noch rechts“ (Merz). Auf asphaltierten Geraden bahnen sie sich ihre Verkehrsordnung und fahren regelrecht über Leichen. Wo Autos fahren, versammelt sich kein Mensch. Und wo Autos parken? Wer sich mit der Hoffnung auf kulturelle Auto-Destruktion in den zum Parkdeck 2 umfunktionierten Theatersaal in der Klosterstraße 44 verirrt, trifft dort auf überfahrene Marderwesen in Overalls, die schon zu Lebzeiten Widerstand leisteten. Als blutverschmierte Roadkill-Geister kehren sie zurück und knabbern schon wieder an den Kabeln der PKW, die die Welt bedeuten. Sie rücken den Kraftwagen mit den Inbusschlüsseln des Komischen zu Leibe. Was hätte Brecht dazu gesagt? Er liebte Autos und schrieb ein Werbegedicht, wofür er ein Auto bekam. Das setzte er vor den Baum und brach sich eine Kniescheibe. Das neue Auto beschlagnahmte die SS. Da sind sie wieder, die Nazis, nicht nur als Volkswagengründer Teil dieser obsessiven Geschichte.PERFORMANCE Maika Knoblich / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt LICHTDESIGN Maika Knoblich SOUND-DESIGN Klaus Gruber KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Anne Inken Bickert PRESSE Nora Gores LIVE-TRANSKRIPTION Nadine Köhne GEFÖRDERT DURCH die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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