Mittwoch, 9. Dezember

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Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg 09.12.2026, 19:30

Ein Filmporträt über Zeruya Shalev und ein anschließendes Gespräch über Liebe und Krieg.

Dein Mittwochabend

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19:30Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im KriegUrania Berlin
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Urania Berlin

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Do 5.11.13:30Das habe ich mir verdient! Wie gerecht ist das Leistungsprinzip?Urania Berlin
Do 5.11.15:30"Auf ein Argument mit..."Urania Berlin

Worum es geht

Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev schreibt seit dem Angriff der Hamas nicht mehr, ihr fehlen die Worte. Trotzdem setzt sich die dreifache Mutter, selbst einmal Opfer eines Anschlags, für Versöhnung ein. Sabine Lidls Dokumentarfilm „Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg“ (DE 2024-2026, arte, ZDF, 55 min) begleitet Zeruya Shalev auf ihrer Lesereise in Europa und in ihre Heimat Haifa. Shila Behjat spricht im Anschluss an den Film mit Zeruya Shalev und Sabine Lidl über das vielschichtige Portrait der Schriftstellerin, das Leben im Schatten von Krieg und Terror und das titelgebende Zitat der Lyrikerin Leah Goldberg, das Shalev gerade in Zeiten des Krieges als Leitmotiv dient: Die existenzielle Frage, wie man in Zeiten der Zerstörung überhaupt noch über die Liebe schreiben kann. Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Haifa. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – «Liebesleben „, “Mann und Frau „, “Späte Familie» – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zuletzt erschienen ihre Romane „Schmerz“ und „Schicksal“. Zeruya Shalev gehört weltweit zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Sabine Lidl, Regisseurin und Autorin hat sich mit feinfühligen Porträts außergewöhnlicher Kulturschaffender einen festen Namen im Dokumentarfilm gemacht. Mit großer Empathie fängt sie in ihren Arbeiten das Leben prominenter Persönlichkeiten ein, wie etwa in ihren filmischen Begegnungen mit Doris Dörrie oder Paul Auster. Ihren bisher größten Triumph feierte sie mit dem Kinoporträt Siri Hustvedt – Dance Around the Self, das im Panorama der Berlinale Weltpremiere feierte. Für dieses einfühlsame Werk wurde sie beim Deutschen Filmpreis mit der Lola für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Shila Behjat, Journalistin und Publizistin, arbeitete nach einem Jura-Studium in Hamburg und Paris als Großbritannien-Korrespondentin für Axel Springer und berichtete 2010 für das Frauenportal go Feminin von der UN-Frauenrechtskommission. Bis 2019 war sie Chefredakteurin des ARTE Magazins. Seit 2021 fungiert Shila Behjat bei ARTE als Commissioning Editor (Kulturredakteurin). Bitte seien Sie rechtzeitig da und geben Sie Mäntel, Rucksäcke und Taschen größer DIN A4 an der Garderobe ab. Wir danken für Ihre Mitwirkung und Ihr Verständnis.

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