In 137 Tagen · Mo 15.03.Heinrich-Lades-Halle · 33 €
Amsterdam Sinfonietta 15.03.2027, 19:30
Ein Wundergeiger trifft auf ein Spitzenorchester, pure Emotion und kristallklare Töne.
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Worum es geht
Sein Spiel habe „federleichten Tiefgang“, „klar und kristallin“, dabei sei es von „überirdischer Schönheit“, voller „Emotion und Poesie“, und es kenne „keine technischen Schwierigkeiten“. So lauten Superlative der internationalen Presse, die sein künstlerisches Profil zu umreißen suchen. Die Süddeutsche Zeitung brachte es auf den Punkt, als sie den Musiker mit einem einzigen Wort beschrieb: „Wundergeiger“. Gemeint ist Daniel Lozakovich. Bereits im Alter von acht Jahren gab er mit den Moskauer Virtuosen und Vladimir Spivakov sein Debüt als Solist. Inzwischen ist er Mitte 20, musiziert mit vielen internationalen Spitzenorchestern an der Seite von großen Stardirigenten und macht Kammermusik mit anderen Solosuperstars der Klassikwelt. Sein Debüt beim gVe gibt Daniel Lozakovich im März 2027 mit der Amsterdam Sinfonietta, die in der vergangenen Saison bereits mit einem anderen tollen Geiger als Solisten Erlangen begeisterte – mit Ray Chen, dem „artist of reference“ des gVe 2025/26. Daniel Lozakovichs Vater stammt aus Weißrussland, seine Mutter aus Kirgisien. Aus den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken emigrierte das Ehepaar nach Schweden. Dort, in Stockholm, kam Daniel 2001 zur Welt – er ist ein schwedischer Staatsbürger weißrussisch-kirgisischer Herkunft. Und auch als Geiger steht er in der russischen Tradition: Der russische Dirigent und Geiger Vladimir Spivakov war sein großer Mentor, an der Karlsruher Musikhochschule studierte er bei dem lettischen Geiger Josef Rissin, der seinerseits am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium studierte, und in Genf war Daniel Lozakovich Schüler des ebenfalls aus Lettland stammenden Geigers und Instrumentenhändlers Eduard Wulfson, der sowohl das Moskauer als auch das Leningrader Konservatorium besuchte. In Russland war es schließlich auch, wo Daniel Lozakovich erstmals weltweit für internationale Schlagzeilen sorgte: Der Sieg beim Vladimir-Spivakov-Wettbewerb in Ufa im Jahr 2016 brachte den internationalen Durchbruch des Geigers. Noch im selben Jahr – kurz nach seinem 15. Geburtstag – unterzeichnete er einen achtjährigen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft, dem traditionsreichen Plattenlabel mit dem Gelbetikett, das als „der feinste Laden“ der Branche gilt. Für sein Debütalbum wählte Daniel Lozakovich eine ambitionierte Zusammenstellung – ein reines Bach-Programm: Die Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und die d-Moll-Partita für Violine solo, die mit der berühmten Chaconne endet – dem größten und längsten Werk für Solovioline seiner Zeit und nach wie vor eines der schwierigsten und anspruchsvollsten Stücke der gesamten Violinliteratur. „Ich liebe das Risiko“, sagt Daniel Lozakovich. „Bach war die perfekte Wahl und das perfekte Risiko.“Apropos Lust am Risiko: Jenseits der Musik hat der Geiger Interessen, die man nicht sogleich mit einem schöngeistigen Musiker verbindet: Er geht gern in Museen, liebt Malerei, liest Gedichte un…