Amerika! (Uraufführung) 16.02.2027, 19:30

Ein bunt-schillernder Abend mit Ausschnitten aus Kafkas Erzählungen und Tagebüchern. Wir entdecken Kafkas feinen Humor, das Skurrile in seinen Figuren. Und wir begegnen dem Autor selbst: Kafka, der Lebemann, der Kinogänger. Mit Musiknummern aus einer Zeit, als das zwanzigste Jahrhundert noch jung war und von einer fiebrigen Aufbruchsstimmung geprägt. Bevor das Grauen des Ersten Weltkriegs alles veränderte. Dabei dämmerte die große Katastrophe bereits herauf. Im Zentrum des Abends steht Kafkas unvollendeter Amerika-Roman Der Verschollene. Ein Text, ebenso soghaft wie rätselhaft. Ein junger Mann wird von seiner Familie nach Amerika geschickt, mit großen Hoffnungen trifft er in New York ein. Bald zeigt sich das Sehnsuchtsland von seiner erbarmungslosen Seite. Versprechungen von Freiheit und Selbstverwirklichung erweisen sich als Trugbilder. Die USA als Einwanderungsland, in dem jeder durch harte Arbeit ein Vermögen machen kann? Das gilt längst nicht mehr, galt vielleicht nie. Wie aktuell ist Kafkas Text heute, in einer Zeit, in der unser Blick auf die USA sich wieder dramatisch verändert? Was sind die Versprechen von Frieden und Freiheit noch wert? Tanzen wir schlafwandelnd in die nächste Katastrophe?

Worum es geht

Ein bunt-schillernder Abend mit Ausschnitten aus Kafkas Erzählungen und Tagebüchern. Wir entdecken Kafkas feinen Humor, das Skurrile in seinen Figuren. Und wir begegnen dem Autor selbst: Kafka, der Lebemann, der Kinogänger.

Mit Musiknummern aus einer Zeit, als das zwanzigste Jahrhundert noch jung war und von einer fiebrigen Aufbruchsstimmung geprägt. Bevor das Grauen des Ersten Weltkriegs alles veränderte.

Dabei dämmerte die große Katastrophe bereits herauf. Im Zentrum des Abends steht Kafkas unvollendeter Amerika-Roman Der Verschollene. Ein Text, ebenso soghaft wie rätselhaft. Ein junger Mann wird von seiner Familie nach Amerika geschickt, mit großen Hoffnungen trifft er in New York ein.

Bald zeigt sich das Sehnsuchtsland von seiner erbarmungslosen Seite. Versprechungen von Freiheit und Selbstverwirklichung erweisen sich als Trugbilder. Die USA als Einwanderungsland, in dem jeder durch harte Arbeit ein Vermögen machen kann?

Das gilt längst nicht mehr, galt vielleicht nie. Wie aktuell ist Kafkas Text heute, in einer Zeit, in der unser Blick auf die USA sich wieder dramatisch verändert? Was sind die Versprechen von Frieden und Freiheit noch wert? Tanzen wir schlafwandelnd in die nächste Katastrophe?

Text: reservix.de

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