In 63 Tagen · Mi 30.12.16:00 · Max Hünten Haus · 22,56 €

Ralph Richter "Synchronschwimmen" @ Max Hünten Haus

Ralph Richter seziert mit spitzer Feder den absurden Alltag und das Älterwerden, ein Abend voller Schmunzeln und Albernheit.

  • Geöffnet 13:00–17:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

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Sa 7.11.11:00Faszination SeeadlerMax Hünten Haus
Sa 14.11.11:00Ornithologische Führung - Was fliegt denn da?Max Hünten Haus
So 27.12.20:00Dietrich & Raab "Neustart im Endstadium"Max Hünten Haus
Mo 28.12.20:00Heinz Klever "Wer ist hier Irre?"Max Hünten Haus
Di 29.12.16:00Kat Baloun & Nina T.Davis meets Tina Tandler "Ladies Blues Night"Max Hünten Haus

Worum es geht

In Zeiten, wo man einmal jährlich das Geschlecht wechseln kann, muß es auch möglich sein, das Programm zu ändern. Weil früher doch sowieso alles besser war. Da waren die Renten noch sicher, und wer im Sommer mit Skistöcken durch den Stadtpark strolchte, den holte der Klapsdoktor. Und heute? Wo ist denn noch drin, was draufsteht? Die Ver-packungen werden bunter, aber der Inhalt schrumpft. Aber nicht in diesem Programm. Mit seinem Getu und Gemach drückt der Richter kleine gemeine Stachel ins weiche Fleisch des amüsierwilligen Publikums. Älterwerden ist nicht schwer - alt zu sein dagegen sehr. So sagte einst ein kluger Mensch. Wenn morgens der Wecker nicht mehr schrillt und wenn man abends die Knie einreiben muß - kurz gesagt, wenn das Alter zuschlägt, kann man auch zurückschlagen. Doch nicht alles ist immer lustig, was der Herr Richter da erzählt. Denn auch für ihn hält das Leben nicht nur süße Schnapskirschen bereit. Sich über andere lustig machen, gehört sich nicht. Aber er macht es trotzdem. Dabei orientiert er sich in der Blüte seines Mittelalters am Beispiel eines Camemberts - Je reifer, desto besser. Warum macht man Synchronschwimmen ganz allein? Und warum fühlt sich das Leben manchmal genauso an? In seinem Programm taucht Richter ab in den absurden Alltag zwischen Wahn und Sinn und dem Versuch, mit Anmut unterzugehen. Denn am Ende sind wir doch alle ein bißchen Synchronschwimmer, immer bemüht, im Takt zu bleiben, auch wenn keiner die Musik hört. Und wenn wir uns den Zeigefinger sparen, ist das alles einfach nur eines: Ein Programm voller Schmunzel und Albernheit. Tauchen Sie ein! Auf der Bühne solo, aber nicht allein: Ralph Richter Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß. Wilhelm Busch An guten Tagen ist unser Lachen echt. Johannes Oerding

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