Samstag, 7. November

Samstag in Berlin

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Diese Woche · Sa 07.11.20:00 · TD Berlin · 11 €

Räuber von Schiller @ TD Berlin

Schillers „Räuber“ neu interpretiert: Zwei Schauspieler beleuchten den Stoff aus postmigrantischer Perspektive, witzig, berührend und erhellend.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
20:00Theater aus Schöneiche - Biedermann und die BrandstifterKulturgießerei
Heaven 17Columbia-Theater
20:00Monika Ertl – Eine Frage des WiderstandsBallhaus Ost
20:00Amigues AdiosBallhaus Naunynstraße
20:00Paula LambertPUNCH L!NE Club Berlin
20:00Etwas, das man spürt, bevor man es versteht - SAM TIUSSIAcker Stadt Palast
20:00RÄUBER VON SCHILLERTD Berlin
Dein Termin

TD Berlin

Das Haus deines Termins
Heute20:00WIND OF CHANGETD Berlin
Fr20:00RÄUBER VON SCHILLER - WiederaufnahmeTD Berlin
Fr 13.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZEN - WiederaufnahmeTD Berlin
Sa 14.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZENTD Berlin
Do 19.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXE - Berlin-PremiereTD Berlin
Fr 20.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXETD Berlin

Worum es geht

Ist Euch wirklich ganz wohl, Deutschland? Nicolas Sidiropulos und Mark Tumba untersuchen Schillers Erstlingswerk aus einer postmigrantischen Perspektive. Mit der Uraufführung von „Die Räuber“, in der er die Selbstzerstörung einer Familie thematisiert, sorgte Schiller im Jahr 1782 für Furore. Ein Zeitzeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhaus, rollende Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie im Zuschauerraum. Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme.“ Schiller wurde mit Festungshaft bedroht und musste fliehen. Ein Vierteljahrtausend später erzählen zwei Schauspieler vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familienbiografien diese Geschichte über Geborgenheit, Liebe, Egoismus, Freiheit neu – eine Erzählung aus Deutschland, als es Deutschland noch nicht gab. Wieviel Sprengkraft steckt heute in diesem einst explosiven Stoff? Wie hat sich unsere Welt seit dem Entstehungsdatum der Räuber verändert? Was verändert sich, wenn aus dem Nachnamen „von Moor“ zu „von Deutsch-land“ verändert? Ist eine Figur wie Amalia heute noch spielbar und wenn ja, auch von zwei Männern?"... über weite Strecken witzig, auch berührend, vor allem aber erhellend (...). Man blickt neu auf Schillers Text, der hier (...) radikal glänzt." Georg Kasch - Berliner Morgenpost „Was einem aber zu Schillers Räubern alles einfallen kann, zeigen Tumba und Sidiropulos mit einer Mischung aus Energie und großer Zartheit, die zum Geist des von ihnen fast völlig überschriebenen Stücks sehr gut passt.“ Stefan Michalzik- Frankfurter Allgemeine Zeitung „An Selbstironie – wie die ganze Unternehmung nicht unsympathisch – mangelt es nicht.“ – Frankfurter Rundschau „…sehr versiert: höchst inspiriertes Handwerk.“ - Frankfurter Neue PresseVON & MIT Nicolas Sidiropulos / Mark Tumba URAUFFÜHRUNG Spielraumprojekt der Studierenden des Studiengang Schauspiel der HMTM Hannover (2019) WEITERENTWICKLUNG Schauspiel Frankfurt (2025)MARK TUMBA wurde 1995 auf Sansibar geboren und zog 1999 nach Hagen in Westfalen. Nach ersten Auftritten auf der Jungen Bühne des Stadttheaters Hagen und am Theater Rottstraße 5 in Bochum studierte er Schauspiel an der HMTM Hannover. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er mit Regisseur*innen wie Claudia Bauer, Nuran David Calis, Christina Tscharyiski zusammenarbeitete.NICOLAS SIDIROPULOS, geboren 1998 in Brüssel und Sohn griechischer Einwanderer, studierte Schauspiel an der HMTM Hannover und am Conservatoire national supérieur d’art dramatique Paris. Er ist als Liedermacher und Regisseur eigener Kurz- und Langfilme aktiv. Von 2021 bis 2023 war er Teil des Ensembles am Theater an der Parkaue. Ihn begleiten enge Zusammenarbeiten mit Ikkimel, Heiner Müller und Friedrich Schiller. Aktuell arbeitet er in Kassel am Theater.

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