Donnerstag, 8. April

Donnerstag in Nürnberg

4 Termine
In 161 Tagen · Do 08.04.20:00 · Nürnberger Burgtheater · 25 €

Philipp Weber @ Nürnberger Burgtheater

Philipp Weber zeigt wie man beim Bauchgefühl nicht atmet.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00RigolettoStaatstheater Nürnberg
Symbolbild
19:30SETYØURSAILSDer Hirsch
Symbolbild
20:00THOMAS KUNDTGutmann am Dutzendteich
20:00Philipp WeberNürnberger Burgtheater
Dein Termin

Nürnberger Burgtheater

Das Haus deines Termins
Morgen20:00Reiner KröhnertNürnberger Burgtheater
Fr 6.11.20:00Sarah HakenbergNürnberger Burgtheater
Symbolbild
Sa 7.11.20:00Onkel FischNürnberger Burgtheater
Do 12.11.20:00MackefischNürnberger Burgtheater
Sa 14.11.20:00Ella Carina WernerNürnberger Burgtheater
Sa 21.11.20:00Josef HaderNürnberger Burgtheater
Symbolbild

Worum es geht

Das Beste gleich zu Beginn: Am Ende der Bühnenshow von Philipp Weber steht zwar nicht der Weltfrieden, dafür sitzt dort ein Publikum, das wieder frei atmet. Und sich gut fühlt – sehr gut sogar. Wo hat man das heutzutage noch? In Deutschland geht doch die Post ab: Sorgen kommen als Expresslieferung, Ärger frei Haus, Hoffnung nur noch per Nachnahme und der Humor ist offenbar irgendwo beim Zoll hängen geblieben. Und da heißt es gerne: "Hör’ auf dein Bauchgefühl!" Tun Sie das bloß nicht. Ihr Bauch hat keine Gefühle – angesichts des politischen Weltgeschehens höchstens eine schmerzhafte Gastritis. Wenn Ihre Eingeweide Ihnen empfehlen: "Am Wahlsonntag gehört deine Stimme den Extremisten!", haben Sie wahrscheinlich nur Blähungen. Lassen Sie den Druck ab! Dann hat die Demokratie Sie zurück. Unsere Gefühle entstehen eben keinesfalls im Bauch, sondern in unserem Gehirn. Und genau in diesem Organ fahren die Emotionen dem Verstand immer wieder in die Parade. Wer also ordentlich denken will, muss zunächst einmal lernen, vernünftig zu fühlen! Der Kabarettist Philipp Weber stellt sich dieser emotionalen Herausforderung in seinem hochkomischen Bühnenwerk: "Abmarsch!" Zum Gipfel der Frechheit“. Wo Schwarzmaler Angst säen, pflanzt er Zuversicht. Wenn Brandstifter grimmig Zorn entfachen, lässt er fröhlich Sanftmut regnen. Blasen Krawallmacher zur hetzenden Mobilisierung, stößt der Künstler ins heitere Horn der Versöhnung. Und auf diesem Weg genügt ihm ein praller Rucksack voller Pointen. Also, ab ins Kabarett – das fetzt! Hier wird nicht gelacht, weil alles in der Welt gut ist, sondern weil es anders kaum auszuhalten wäre.

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