ich sehe was / was du nicht siehst (14+) @ Altes Rathaus Aalen
Ein Theaterstück über Erinnerung, Übergriffe und den Mut, über das Schweigen zu sprechen.
Altes Rathaus Aalen
Das Haus deines Termins
Worum es geht
ich sehe was / was du nicht siehst (UA) von Sergej Gößnerfür Menschen ab 14 JahrenMIT Trigal Sandberger Cañas und Marius PetrenzREGIE Julius Max FerstlAUSSTATTUNG Tom SchellmannDRAMATURGIE Ella Elia Anschein Da ist so eine Erinnerung, die weit zurückliegt. Er hat sie über die Jahre ab und an erzählt und dazwischen lag Zeit. Viel Zeit, in der er sich verändert hat… Ein Sommerabend, eine Hausparty und Flaschendrehen mit Zungenkuss. Und danach zu zweit im Zimmer und alle denken, da war was. Mit Anfassen, Lust und ekstatischer Vorfreude – aber so war es nicht. Wie kann eine Gesellschaft Menschen unabhängig vom Geschlecht vor Übergriffen schützen? Wie lässt sich gegen patriarchale Vorurteile vorgehen, die Täter*innen in die Karten spielen und Freund*innen und Angehörige von Geschädigten verunsichern? Sergej Gößners „ich sehe was, was du nicht siehst“ bietet vielfaltige Perspektiven auf ein Thema, das allzu oft aus Scham verschwiegen wird.SERGEJ GÖßNER ist nach Festengagements als Schauspieler (u.a. Junges Schauspielhaus Hamburg), heute vor allem als Regisseur und Autor bekannt. Sein Debütstück „Irreparabel“ wurde mit dem Jugend Stücke Preis 2016 ausgezeichnet, weitere Nominierungen und Auszeichnungen folgten. Gößner und Regisseur Ferstl haben sich für diese UA gemeinsam auf Recherchereise begeben und Betroffene, Beratungsstellen und Sozialwissenschaftler zur „Mauer des Schweigens“ befragt. Gößner ist bekannt dafür, einen leichten Zugriff zu schweren Themen zu finden, ohne ihnen die Wichtigkeit abzusprechen und ist somit eine große Bereicherung für die Junge Theaterwelt.
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