Sonntag, 15. November

Sonntag in Freiburg

34 Termine1 kostenlos
In 17 Tagen · So 15.11.Martinskirche · 20 €

Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem KV 626 - Evgeni Orkin, Briefe aus dem Schatten 15.11.2026, 19:00

Mozarts Requiem und Orkins "Briefe aus dem Schatten" entfalten eine geheimnisvolle und spirituelle Klangwelt.

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:00
17:00THE GREGORIAN VOICES - Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heuteKlosterkirche St. Cyriak
19:00Kurzfilme & Preisverleihung & Afterparty @ GreenmotionsKommunales Kino
19:00Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem KV 626 - Evgeni Orkin, Briefe aus dem SchattenMartinskirche
Dein Termin
20:00Viktoria Tolstoy & Jacob KarlzonJazzhaus
20:00LEAPE-Werk
20:00LEAP [im E-Werk]Jazzhaus
20:00Sullivan Fortner Trio – Leave That In ThereWaldsee Freiburg
Symbolbild (KI)

Worum es geht

Das Requiem d-Moll KV 626 aus dem Jahre 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Die mysteriösen Umstände des Kompositionsauftrags und der frühe Tod Mozarts während der Arbeit am Requiem waren immer Anlass zur Mythenbildung, die dieses grandiose Werk noch geheimnisvoller macht. Mozart hinterließ das Stück als Fragment, bekanntlich vollendete es Süßmayr nach Skizzen, von denen die meisten nach Mozarts Tod in dessen Nachlass gefunden wurden. Eine Ausnahme bildet die Skizze zu einer Amen-Fuge, die 1960 von dem deutschen Musikwissenschaftler Wolfgang Plath entdeckt wurde. Diese Fuge war wohl als Schluss für das Lacrimosa vorgesehen. Inzwischen gibt es mehrere Fertigstellungen dieses Stückes. Will man nun diese Amen-Fuge musizieren, macht es wenig Sinn, die Fertigstellung des Requiems von Süßmayr zu verwenden. Deshalb haben wir uns für die Komplettierung von Richard Maunder entschieden. Das Orchester L’arpa festante hat dem in Deutschland lebenden ukrainischen Komponisten Evgeni Orkin beauftragt, ein Stück zu schreiben, das speziell als musikalische Brücke zum Mozart-Requiem musiziert werden kann. Es entstand die Komposition Briefe aus dem Schatten, die im Oktober letzten Jahres in Heidelberg uraufgeführt wurde. Es handelt sich um die Vertonung von Briefen Leopold Mozarts, Wolfgang Amadeus Mozarts sowie von dessen jüngstem Sohn Franz Xaver Mozart. Der Begriff „Schatten“ lässt sich dabei auf unterschiedliche Weise deuten: Als Schatten vergangener Zeiten, aus dem die Briefe zu uns sprechen, ebenso wie als das Leben im Schatten eines fordernden oder berühmten Vaters. Darüber hinaus erscheinen in dem Werk vereinzelt Motive aus Mozarts Werken in schattenhafter Gestalt. Der Komponist schreibt: „Ohne sich in den Vordergrund zu drängen, versteht sich das Stück als behutsame Rahmung und Hinführung zu dem großen Requiem.“Karla Massouh, Sopran Luzia Ernst, Alt Florian Cramer, Tenor Friedmann Röhlig, Bass Orchester: Barockorchester L’arpa festante Chor: Freiburger Oratorienchor Leitung Bernhard Gärtner Copyright : Freiburger Oratorienchor

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