Warum Krieg? 18.02.2027, 20:00

Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud als szenische Performance-Komposition Gibt es einen Weg, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien? Einen Weg, um Kriege ganz grundsätzlich zu vermeiden? Mit dieser Frage beginnt Albert Einstein 1932 seinen Brief an Sigmund Freud, in dem er nach den psychologischen Gründen fragt, die den Menschen immer und immer wieder in die eigene Zerstörung treibt. Ist es das Machtbedürfnis der Herrschenden, ist es einzig Propaganda, die die Massen beeinflußt? Könne man Menschen nicht zu Pazifisten und fern von Militarismus, Hass und Vorurteilen erziehen und stattdessen Werte von Frieden und Liebe vermitteln? Freuds Antwort ist ernüchternd. Destruktion und Aggression seien elementare Bestandteile der menschlichen Natur, die durch gesellschaftliche Gefüge (Massen) nur verstärkt würden. Während ein Mensch allein zu rationalem Handeln fähig sei, arbeite eine Masse unweigerlich in Richtung unkontrollierter Triebhaftigkeit. Eine Möglichkeit, diese vollends zu beseitigen, gibt es seiner Auffassung nach nicht – wohl aber die Aussicht, daß eine geistige und kulturelle Weiterentwicklung einer Gesellschaft die Folgen von bewaffneten Auseinandersetzungen aufzeigen kann. Und Sorge um das eigene Wohlergehen sei ein weiser Lehrmeister! Seine Hoffnung: „Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.“ REGIE: Anna-Sophie Sattler CO-REGIE: Oliver Utis MIT: Eric Lenke, Anja Becker, Franziska Schulze und anderen FOTOGRAPHIE: Carola Holler DESIGN: Cecilia Schneider

Worum es geht

Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud als szenische Performance-Komposition Gibt es einen Weg, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien? Einen Weg, um Kriege ganz grundsätzlich zu vermeiden?

Mit dieser Frage beginnt Albert Einstein 1932 seinen Brief an Sigmund Freud, in dem er nach den psychologischen Gründen fragt, die den Menschen immer und immer wieder in die eigene Zerstörung treibt.

Ist es das Machtbedürfnis der Herrschenden, ist es einzig Propaganda, die die Massen beeinflußt? Könne man Menschen nicht zu Pazifisten und fern von Militarismus, Hass und Vorurteilen erziehen und stattdessen Werte von Frieden und Liebe vermitteln?

Freuds Antwort ist ernüchternd. Destruktion und Aggression seien elementare Bestandteile der menschlichen Natur, die durch gesellschaftliche Gefüge (Massen) nur verstärkt würden. Während ein Mensch allein zu rationalem Handeln fähig sei, arbeite eine Masse unweigerlich in Richtung unkontrollierter Triebhaftigkeit.

Eine Möglichkeit, diese vollends zu beseitigen, gibt es seiner Auffassung nach nicht – wohl aber die Aussicht, daß eine geistige und kulturelle Weiterentwicklung einer Gesellschaft die Folgen von bewaffneten Auseinandersetzungen aufzeigen kann.

Und Sorge um das eigene Wohlergehen sei ein weiser Lehrmeister! Seine Hoffnung: „Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.“ REGIE: Anna-Sophie Sattler CO-REGIE: Oliver Utis MIT: Eric Lenke, Anja Becker, Franziska Schulze und anderen FOTOGRAPHIE: Carola Holler DESIGN: Cecilia Schneider

Text: kulturhaus-frankfurt.de

Weitere Termine

Donnerstag in Frankfurt

KINKY BOOTS
Do18Feb19:30
KINKY BOOTSThe English Theatre Frankfurt
FUENTE OVEJUNA
Do18Feb20:00
FUENTE OVEJUNAInternationales Theater Frankfurt

Auch bei Kulturhaus Frankfurt (Die Katakombe)

Rebecca Pap
Mi 11.11.20:00Rebecca PapKulturhaus Frankfurt (Die Katakombe)

Zum Termin

Euer Programm steht schon hier, ohne dass ihr etwas tun müsst. Übernehmt die Seite kostenlos oder sagt uns, was fehlt.

Deine Location? Hier alle Infos