Freitag, 4. Dezember

Freitag in Stuttgart

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In 36 Tagen · Fr 04.12.Literaturhaus Stuttgart · 7 €

Martin Piekar: Vom Fällen eines Stammbaums 04.12.2026, 19:30

Ein Romandebüt über Flucht, Krankheit und Entwurzelung, das ohne einfache Schuldzuweisungen auskommt und in der Lesung aufwühlt.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00 frei2. Weihnachts-Konzert des Bosch Jazz Orchestra für PrimaveraBosch Haus Heidehof
19:00Vox Bona / Karin Freist-Wissing · Stunde der KirchenmusikStiftskirche Stuttgart
19:30Dichterleben - Rilke und die KünsteStaatsgalerie Stuttgart
19:30Ziemlich beste FreundeKomödie im Marquardt
19:30Nathan der WeiseAltes Schauspielhaus
19:30Heimsuchung - nach dem Roman von Jenny ErpenbeckTheater der Altstadt
19:30Martin Piekar: Vom Fällen eines StammbaumsLiteraturhaus Stuttgart
Dein Termin

Literaturhaus Stuttgart

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Heute19:30Ines Geipel: Landschaft ohne ZeugenLiteraturhaus Stuttgart
Sa19:30Carolin Emcke: Was zählt ein Mensch?Literaturhaus Stuttgart
Di19:30 freiTomer Gardi: LiefernLiteraturhaus Stuttgart
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Do 5.11.20:00Wolfgang Schorlau, Barbara Resch: Das kalte WerkLiteraturhaus Stuttgart
Fr 6.11.19:30Serhij Zhadan: Keiner wird um etwas bittenLiteraturhaus Stuttgart

Worum es geht

Literatur und ihre Vermittler Lesung und Gespräch Freitag 4.12. 19.30 Uhr Vom Fällen eines Stammbaums Martin Piekar Moderation: Ulrike Wörner Aufwühlend. Hätte man nur ein einziges Wort, um das Werk des 1990 in Bad Soden geborenen und vielfach ausgezeichneten deutsch-polnischen Schriftstellers Martin Piekar zusammenfassen, dann wäre das – aufwühlend. In Stuttgart zu Gast ist er mit seinem Romandebüt „Vom Fällen eines Stammbaums“. Es ist die Geschichte von Marcin und seiner kranken Mutter, die mit den Wänden spricht. Das Fällen eines Stammbaums bedeutet bei Piekar nicht Auslöschung, sondern Sichtbarmachung aus welchem Holz ein Mensch geschnitzt ist. Sein autofiktiver Roman erzählt von unterschiedlichen Arten von Flucht, von Krankheit, Alkohol und Entwurzelung. Eine Geschichte über Liebe und Wut, und auf jeden Fall eine Geschichte ohne simple Schuldzuweisungen. Auch in Piekars Lyrik ist das Leben ein beschädigtes – ganz im Sinne Adornos: Ein Leben, das nicht nur durch individuelle Traumata, sondern auch durch gesellschaftliche Missstände Schaden genommen hat und das dennoch mit Wucht darauf besteht, da zu sein: ich singe für die, die spiegelbleich das grinsen des scheiterns üben, schreibt Piekar in seinem aktuellen Lyrikband «livestream & leichen», ich singe, um uns allen zu beweisen, dass wir am leben sind. Gefördert durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Eintritt: 14,-/12,-/7,- €

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