Freitag, 18. Dezember

Freitag in Aschaffenburg

3 Termine
In 50 Tagen · Fr 18.12.Stadttheater Aschaffenburg · 18,20 €

Urban Priol - Tilt! - der Jahresrückblick 2026 18.12.2026, 20:00

Urban Priol seziert das Jahr 2026 gnadenlos witzig und politisch scharf, ein Abend voller Pointen und schauspielerischer Brillanz.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
20:00Beatkicks • X-Mas Clash 2026 - Kultabend im Zeichen der Swingin’ Sixties + Christmas-Classics und eine gehörige Portion SelbstironieColos-Saal
20:00All I Want For ChristmasStadthalle am Schloss
20:00Urban Priol - Tilt! - der Jahresrückblick 2026Stadttheater Aschaffenburg
Dein Termin

Stadttheater Aschaffenburg

Das Haus deines Termins
Morgen20:00Jazzchor Freiburg - feat.: Joo KrausStadttheater Aschaffenburg
Do 12.11.20:00Schwarz & Rubey - Das RestaurantStadttheater Aschaffenburg
Fr 13.11.20:00Pippo Pollina & Quartetto Acustico - La vita è bella così com’è - Das Leben ist schön so wie es istStadttheater Aschaffenburg
Mi 25.11.20:00Long Distance Calling - supp: Telepathy - Seats & SoundsStadttheater Aschaffenburg
Do 3.12.20:00Toni & Max Uthoff - Einer zuvielStadttheater Aschaffenburg
Fr 11.12.20:00GANES - "Best Of"Stadttheater Aschaffenburg

Worum es geht

Lustvoll seziert Urban Priol die gesellschaftspolitischen Ereignisse des vergangenen Jahres, stellt wahnwitzige Verknüpfungen her und deckt verblüffende Hintergründe auf. Da werden die  Winkelzüge der Mächtigen und Reichen entlarvt und so manch doppelzüngige Scheinheiligkeit aufgedeckt – kaum ein relevantes Thema des vergangenen Jahres bleibt unberührt. Unterstrichen werden die rasanten sprachgewaltigen Ausführungen durch sein ausgeprägtes schauspielerisches und parodistisches Können, denn seit seiner Studienzeit frönt Urban Priol der Lust am Theaterspiel (der sorgfältig eingerichtete Ordner mit dem Arbeitstitel „Magisterarbeit“ hingegen blieb bis auf ein Register zeitlebens leer). Die Ansprüche ans Publikum sind bei diesem Programm nicht gering: auch wenn er sich den einen oder anderen Kalauer erlaubt („Ich spiele nicht fürs Föjetong!“), schadet es nicht, politisch auf dem Laufenden zu sein, um sich die oftmals subtilen Anspielungen des Spötters nicht entgehen zu lassen. Aber auch der Kabarettist selbst, der vor grandiosen Einfällen und Pointen fast übersprudelt und auch zu aktuellen Themen stets etwas zu sagen hat, steht vor einer gewaltigen Aufgabe: So sieht sich der agile Wirbelwind in einem steten Wettlauf mit der Zeit, die ihm mit einem einzigen Abend doch arg eng bemessen vorkommt. Ein Jahr in einem Abend, ja, zefix! Priols 2026 – irre, witzig, gnadenlos. Und so verlassen die Zuschauer bestens unterhalten nach zweieinhalb Stunden sein Programm mit dem Gefühl, die Zeit sei so vergangen, wie das verblichene Jahr – viel zu schnell. Auf ein Neues!

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