Freitag, 21. Mai

Freitag in Frankfurt

8 Termine
In 206 Tagen · Fr 21.05.die KÄS · 29,50 €

Tobias Mann - Real/Fake 21.05.2027, 20:00

Tobias Mann kämpft mit sich selbst und liefert dabei urkomische Einblicke in die menschliche Natur.

  • Geöffnet 17:00–22:30 · laut Google Maps

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00MACENachtleben
19:302:22 A GHOST STORYThe English Theatre Frankfurt
Symbolbild
20:00Fred Costea - ZWEIJahrhunderthalle
20:00Oh mein Gott!Kulturhaus Frankfurt (Die Katakombe)
20:00KC REBELLBatschkapp
20:00Barock+ | In Mozarts Schattenhr-Sendesaal - Hessischer Rundfunk
20:00Tobias Mann - Real/Fakedie KÄS
Dein Termin

die KÄS

Das Haus deines Termins
Morgen20:00Verurteilt! Der Gerichtspodcast – LIVEdie KÄS
Do20:00Matthias Tretter - Souverän - Neues Programmdie KÄS
Fr20:00Rolf Miller - Rolf Miller - Ich sag nix! *NEUES PROGRAMM!*die KÄS
Sa18:00Maxi Schafroth - Faszination Bayerndie KÄS
So18:00Uli Boettcher - Ü60 – Das Leben rächt sich -- Frankfurt Premieredie KÄS
Mi 4.11.20:00Lars Reichow - BOOMERLANDdie KÄS

Worum es geht

Tobias Mann, seines Zeichens Satiriker und Musiker, stellt sich im neuen Kabarettprogramm seinem ultimativen Endgegner und – Überraschung – es ist Tobias Mann selbst. Die härtesten Diskussionen führt er mittlerweile nicht mehr im Internet, sondern in seinem tiefsten Inneren und dabei zeigt sich: Selbst bei Facebook und Twitter geht es gesitteter zu. Jedes Selbstgespräch eskaliert und mündet in wüsten Beschimpfungen und Hasskommentaren, ohne Chance darauf, dass der User gesperrt wird. Schlimm für ihn, aber gut für sein Publikum, das nun an diesem höchst unterhaltsamen, kabarettistischen Kampf Mann gegen Mann teilhaben darf. In Zeiten von vielfliegenden Umweltaktivisten, bestechlichen Volksvertretern und kriminellen Ordnungshütern kann man die Augen auch vor den eigenen Inkonsequenzen kaum noch verschließen – und das lässt einen zum Hulk werden. Zu allem Übel ist Tobias Mann auch noch das, was sein Name verspricht: ein Mann – cis, Weiß und seit Neuestem auch nicht mehr ganz jung. Bricht sich darum jetzt vielleicht diese toxische Männlichkeit bahn, von der alle sprechen und die so viele seiner Altersgenossen in wütende Fortschrittsblockierer und Patriarchen alter Schule verwandelt? Hoffentlich nicht, aber die grundsätzliche Frage bleibt: Ist der Mann vielleicht die Wurzel allen Übels? Sicher, es gibt auch böse Frauen, aber sind die nicht eher ein Beweis dafür, dass es – frei nach Adorno – heißen muss: „Es gibt kein weibliches Leben in einem männlichen System!“Die Politik nimmt die neue, deutsche Aggression dankend auf und verlegt Intrigen und Machtspielchen, die sonst hinterhältig im Stillen verlaufen wären, auf die große Bühne. Für Tobias Mann ist all das zwiespältig und ein ständiger innerer Kampf: Als Mensch ist er angepisst, als Kabarettist bedankt er sich für das fantastische Material. Der Satiriker in ihm mahnt: „Die Zuschauer müssen unbedingt was mitnehmen. Es braucht Haltung!“ Der Gesellschaftsbeobachter entgegnet: „Haltung – schön und gut, aber man muss schon alle Seiten beleuchten!“ Der Komiker schreit: „Scheiß drauf! Die Pointe muss knallen!“In Texten und Liedern schießt der vielfach ausgezeichnete Kabarettist (u.a. Deutscher Kleinkunstpreis, Prix Pantheon, Salzburger Stier, Deutscher Comedypreis für die ZDF Show „Mann, Sieber!“) auch in seinem 7. Bühnenprogramm gegen Alles und Jeden, der es verdient hat. Und allzu oft ist das sogar er selber. Aber keine Angst: Beim Kampf gegen sich selbst gibt es zumindest zwei Gewinner: Tobias Mann und sein Publikum.

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