Freitag, 6. November

Freitag in Dresden

36 Termine4 kostenlos
In 9 Tagen · Fr 06.11.Theater am Wettiner Platz · 32,50 €

Tino Eisbrenner "Deutschland. Ein Wintermärchen" 06.11.2026, 20:00

Heines beißende Satire und romantische Lieder treffen auf die Aktualität von heute, eine Konzertlesung, die nachdenklich stimmt und zum Lachen reizt.

  • Geöffnet 19:00–22:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:00 freiUbac Studio: Voooooo—Peeeeee—HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
19:00Ach! Ein Abend über die Liebe - Herbststurm auf Schloss ScharfenbergSchloss Scharfenberg
19:30Verweile doch, noch bin ich schönHerkuleskeule
19:30Theatersport ™ - Improtheater als WettkampfKulturhafen Dresden
20:00Tante Martha und ichprojekttheater Dresden
20:00Fischer FritzStaatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Symbolbild
20:00Tino Eisbrenner "Deutschland. Ein Wintermärchen"Theater am Wettiner Platz
Dein Termin

Theater am Wettiner Platz

Das Haus deines Termins
Sa 7.11.20:00Ansa Sauermann - soloTheater am Wettiner Platz
Do 12.11.19:30Aeres Guitar QuartetTheater am Wettiner Platz
Symbolbild
Sa 12.12.20:00IC Falkenberg - Solo - Das WunschkonzertTheater am Wettiner Platz
So 13.12.18:00SUND YARD "Winterherz" - Wolfgang Torkler und Elena JanisTheater am Wettiner Platz
Do 14.1.10:00 frei16. EnsemblewettbewerbTheater am Wettiner Platz
Symbolbild
Fr 5.3.19:00Fischer & Jung - MädelsabendTheater am Wettiner Platz

Worum es geht

DEUTSCHLAND – EIN WINTERMÄRCHEN Heinrich Heine Der Sänger und Lyriker Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) rezitiert Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (satirisches Versepos von 1844) und unterstreicht den klassischen Text immer wieder mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können oder eben gar entstanden sind. Romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens. In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner deutschen Heimat befällt. Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein „Wintermärchen“ erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land? Den äußeren Rahmen bildet eine Reise von Paris nach Hamburg, die Heinrich Heine im Winter 1843 unternahm, um nach 13 Jahren Exil noch einmal seine Mutter zu besuchen. Heine nannte sich selbst den letzten Fabelkönig der Romantik, rühmte sich aber auch seines Kampfes für die Ideen der bürgerlichen Freiheit, was ihm harte Zensur einbrachte und ihn ins Exil nach Frankreich zwang. Hernach wurden seine Schriften in Deutschland verboten. „Deutschland. Ein Wintermärchen“ – eine sinnliche, zeitgemäße, zeitlose und politisch brisante Konzertlesung, als Ein-Mann-Stück in zwei Akten.

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