Donnerstag, 18. Februar

Donnerstag in Frankfurt

15 Termine
In 125 Tagen · Do 18.02.Volksbühne im Großen Hirschgrabe · 28 €

Therese Giehse - Courage! - Premiere 18.02.2027, 19:30

Ein Abend zwischen Komik und Tragik über die unangepasste Schauspielerin Therese Giehse, ihre Kunst und ihr Leben.

  • Volksbühne

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00Internationale Varietérevue 2026/27Tigerpalast Varieté Theater
19:30KINKY BOOTSThe English Theatre Frankfurt
Symbolbild
19:30Die Liebe zu den drei OrangenOper Frankfurt
19:30Therese Giehse - Courage! - PremiereVolksbühne im Großen Hirschgrabe
Dein Termin
20:00Panagiota Petridou - "Was letzte Preis?"die KÄS
20:00FUENTE OVEJUNAInternationales Theater Frankfurt
Symbolbild
20:00Jugo ÜrdensNachtleben

Volksbühne im Großen Hirschgrabe

Das Haus deines Termins
Morgen18:00Philipp Mosetter: Tag der Hölle (Teil I und Teil II) - Welturaufführung!Volksbühne im Großen Hirschgrabe
So17:00Frankfort is kaa Lumpenest!Volksbühne im Großen Hirschgrabe
Mi19:00Katja Berlin – Die Torten der WahrheitVolksbühne im Großen Hirschgrabe
Do19:30Goethe: Faust IVolksbühne im Großen Hirschgrabe
Fr 23.10.20:00Flucht ins GlückVolksbühne im Großen Hirschgrabe
Symbolbild
Sa 24.10.19:30Damals in Frankfurt CRIME #2Volksbühne im Großen Hirschgrabe

Worum es geht

Nach dem großen Erfolg Ihres Programms „Claire Waldoff - anders als die Andern“ setzt Ulrike Kinbach ihre Reihe über queere Kabarett- und Theaterkünstlerinnen fort. Therese Giehse (1898-1975) - eine Schauspielerin, der Haltung wichtiger war als Gefälligkeit. Mit ihrer unverwechselbaren Erscheinung, trockenem Witz und schonungsloser Bühnenpräsenz prägte „die Giehse“ das deutschsprachige Theater von den 1920er Jahre bis in die 1970er Jahre. Unter anderem arbeitete sie mit Bert Brecht und Peter Stein. Auf der Bühne erfüllte sie oft das Rollenfach der proletarischen Mutter und sprengte doch jede Schublade. Im Leben war sie Hundemutter, lesbisch, jüdisch und unabhängig. Als politisch wache Künstlerin stand sie an der Seite Erika Manns in ihrem legendären Kabarettensemble ‚Die Pfeffermühle‘. 1933 emigrierte sie in die Schweiz. Ihre Kunst blieb, wie sie selbst war: unangepasst, geistreich und zutiefst menschlich. Ulrike Kinbach und Vassily Dück am Akkordeon nähern sich dieser außergewöhnlichen Frau musikalisch und szenisch: Mit Texten und Liedern von Bert Brecht, Kurt Weill, Hans Eisler und aus dem Repertoire der Pfeffermühle. Sie umkreisen ‚Die Giehse‘ aus den Blickwinkeln ihrer Bühnenfiguren, ihrer WeggefährtInnen - und aus der Perspektive ihrer geliebten Hündin Daisy. Ein Abend zwischen Komik und Tragik, Widerstand und Verzweiflung, Heimat und Exil - über eine queere Frau, die sich im Privatleben kaum preisgab und auf der Bühne alles von sich zeigte. Von und mit: Ulrike Kinbach Musikalische Leitung und Akkordeon: Vassily Dück Regie: Sarah Groß Dramaturgie: Jo van Nelsen Assistenz: Christof Frauenholz Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, RIAL-Consulting, Dr. Bodo Sponholz-Stiftung für Wohlfahrt, Kunst und Wissen

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