Freitag, 20. November

Freitag in Göttingen

4 Termine
In 23 Tagen · Fr 20.11.APEX · 22 €

stille hunde: Farm der Tiere 20.11.2026, 20:15

George Orwells dystopisches Märchen über die Korruption der Macht, als Theater mit satirischem Biss.

  • Geöffnet 17:30–01:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:15
19:30Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte VoltaEXIL Rock-Music-Club
19:45Symphoniekonzert 3 - TiefgangStadthalle Göttingen
20:00Achtsam morden durch bewusste Ernährung - KrimikomödieJunges Theater Göttingen
20:15stille hunde: Farm der TiereAPEX
Dein Termin

APEX

Das Haus deines Termins
Heute20:15Songland Trio: Journey of lifeAPEX
Morgen20:15The Sound of John ColtraneAPEX
Fr20:15Bademeister Schaluppke: SPASSbadAPEX
Di20:00Doppelkonzert: Ove Volquartz & Gianni Mimmo + CarlSongAPEX
Fr 6.11.20:15GTD Comedy Slam: Der größte Comedy-Slam DeutschlandsAPEX
Sa 7.11.20:15Alice Hoffmann: TorschlusspanikAPEX

Worum es geht

Revolution auf dem Bauernhof! Gemeinsam vertreiben die geschundenen Nutztiere ihre ausbeuterischen und fahrlässigen Besitzer und ergreifen die Macht. Von nun an soll alles besser werden - frei nach der Maxime: Alle für das Gemeinwohl - Wohlstand für alle! Der anfänglichen Begeisterung folgt die Ernüchterung der Praxis auf den Fuß. Die Arbeit erweist sich als anstrengend, und nicht wenige Tiere sehnen sich insgeheim manchmal nach den alten Zeiten zurück. Aber gegen alle Befürchtungen, und trotz Häme und Missgunst der benachbarten Bauern gelingt das Wagnis. Mit vereinten Mühen können die Tiere die erste Ernte einbringen und haben genug Futter für den Winter. Allerdings dauert es nicht lange, bis die basisdemokratischen Grundsätze des Kollektivs ins Wanken geraten. Die klügsten im Kollektiv, die Schweine, beginnen, ihren evolutionären Vorteil auszuspielen und machen sich zunächst zu unentbehrlichen Ratgebern, bevor sie sich zu einem alles kontrollierenden Experten-Gremium wählen lassen. Die Angriffe des alten Besitzers, der gemeinsam mit den anderen Bauern versucht, seinen Hof mit Gewalt zurückzubekommen, stärkt ihre Vorherrschaft. Am Ende ist aus der Demokratie eine Diktatur geworden, in der ein einziges Schwein alles bestimmt und seine Macht mit Gewalt gegen Kritik und Widerstand verteidigt. Stefan Dehler und Christoph Huber erzählen George Orwells dystopisches Märchen, das vom Furor der selbstbestimmten Befreiung und der nachfolgenden Korruption der etablierten Demokratie durch eine faschistische Elite erzählt, mit den Mitteln des Theaters lustvoll nach. Ihre Bühnenfassung wird erstmals im Rahmen der diesjährigen Hundstage gezeigt, eine Programmreihe, in der das Ensemble inhaltlich und formal besondere Projekte präsentiert.

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