19:00Starke jüdische FrauenJüdische Gemeinde Marburg | Neue Synagoge
Dein Termin
19:30PRIMA FACIEHessisches Landestheater Marburg
Symbolbild (KI)
Worum es geht
Ferdinand Heckel, Mittwoch den 25. November
Der Terrorangriff der Hamas, PFPL, und PIJ am 7. Oktober 2023 umfasste brutale sexuelle Übergriffe, die gezielt und systematisch gegen israelische Zivilisten und insbesondere gegen Frauen verübt wurden. Die israelische Vereinigung von Krisenzentren für Vergewaltigungsopfer (The Association of Rape Crisis Centers in Israel (ARCCI)) veröffentlichte im Februar 2024 die Ergebnisse einer ersten Untersuchung aller verfügbaren öffentlichen und geheimen Informationen, Zeugenaussagen und Interviews. Die von Ferdinand Heckel übersetzte deutschsprachige Fassung des Berichts wurde im August 2025 veröffentlicht.
Dr. Susanne Urban, Dienstag den 15. Dezmber
"Rettet die Kinder!" - und damit: die jüdische Zukunft. Bürokratische Hürden, unbedingter Wille zum Handeln, Mut und Altruismus - das alles charakterisiert die Aktivitäten sowohl von Recha Freier, die 1933 in Deutschland die zionistische Jugend-Aliyah gründete, als auch von Marianne Cohn, die im südfranzösischen Annemasse ihr Leben für die Rettung jüdischer Kinder aufs Spiel setzte - und es verlor. In dem Vortrag werden die Biografien Recha Freiers und Marianne Cohns ebenso skizziert wie ihre Tätigkeiten historisch eingeordnet und gewürdigt. Zwei Frauen - Tausende gerettete jüdische Kinder.
Prof. Dr. Rabinerin Elisa Klapheck, Dienstag den 26. Jan 2027
In ihrem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Elisa Klapheck die historische Entwicklung des Rabbinerinnenamtes, die Bedeutung von Regina Jonas sowie die Rolle von Rabbinerinnen im zeitgenössischen Judentum. Dabei zeigt sie auf, wie jüdische Tradition und Gleichberechtigung miteinander in Dialog treten können und welche Impulse Rabbinerinnen heute für jüdisches Leben und religiöse Gemeinschaften geben.
Dr. Maryam Abdolahi, Dienstag den 16. Februar 2027
Der Vortrag beleuchtet ein weitgehend unbekanntes und lange tabuisiertes Kapitel der jüdischen Migrationsgeschichte. Im Zeitraum zwischen 1880 und 1920 wurden zahlreiche jüdische Mädchen und junge Frauen, die aufgrund von Armut, Diskriminierung, Pogromen und fehlenden Zukunftsperspektiven Osteuropa verließen, Opfer international agierender Menschenhandelsnetzwerke. Unter dem Versprechen von Arbeit, Heirat oder einem besseren Leben wurden viele von ihnen nach Südamerika, insbesondere nach Argentinien und Brasilien, gelockt und dort zur Prostitution gezwungen.