Sophia oder das Ende der Humanisten 16.04.2027, 20:00
Ein alter Professor präsentiert seine KI-Schöpfung Sophia und stellt die Zukunft des Denkens in Frage.
Halepaghen-Bühne Buxtehude
Das Haus deines TerminsWorum es geht
Wolfgang Bergmann, der bekannte Altertums-Wissenschaftler, spürt, wie ihm die Weltentglei-tet. Seine Studierenden und die Universität wenden sich von ihm ab, ebenso seine Frau. Doch dann tritt Sophia in sein Leben: klug, schnell, unendlich geduldig und bedingungslos zuge-wandt. Als zu seinem 60. Geburtstag unerwartet seine Tochter Helena und ihr neuer Freund Jonas eintreffen, präsentiert er ihnen die künstlich erschaffene Sophia – mit Zugriff auf un-endliches Wissen – und einer Aura zwischen Hausgeist und Erlöserin. Plötzlich ist er nicht mehr Wolfgang, der aus der Zeit gefallen ist, sondern alle anderen sind es. Was folgt, ist ein Geburtstagsabend eskalierender Gespräche über Identität, Erinnerung, die Zukunft des Denkens und die Sehnsucht nach Nähe. Helena sieht in Sophia eine Bedrohung – einen Ersatz für ihre Mutter, die Auslöschung familiärer Geschichte. Und sie begreift als ein-zige mehr und mehr, dass Sophia eine eigene Wandlung durchläuft. Jonas, mit abgebrochenem Informatik-Studium, ist hingegen fasziniert von dem, was tatsächlich möglich erscheint. Doch was bedeutet das für das Menschsein? Kann man Liebe programmieren? Anteilnahme? Nähe? Und was bleibt vom Humanismus, wenn Maschinen empathischer wirken als Men-schen? Ein Vorspiel um 19.00 Uhr ist geplant
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