In 160 Tagen · Mi 07.04.Theater am Ring · 27 €

Sophia oder das Ende der Humanisten 07.04.2027, 19:30

Ein Theaterstück über künstliche Intelligenz, die uns einen Spiegel vorhält und die Grenzen zwischen Mensch und Code verschwimmen lässt.

Theater am Ring

Das Haus deines Termins
Heute20:00Magie der Travestie - Die Nacht der Ikonen!Theater am Ring
Morgen19:30Nils Strassburg: Living Elvis – Mein Leben für den KingTheater am Ring
Do 5.11.19:30Bayerisches Junior Ballett München - Was Ihr wolltTheater am Ring
Mi 11.11.19:30BlindTheater am Ring
Do 12.11.19:30Max Uthoff - uns. ich. er.Theater am Ring
Fr 13.11.19:30Holger Stark - 'Das erwachsene Land. Deutschland ohne Amerika – eine historische Chance'Theater am Ring

Worum es geht

Schauspiel von Moritz Rinke Der renommierte Altertumswissenschaftler Wolfgang Bergmann spürt, dass ihm die Welt entgleitet. An der Universität verliert er an Bedeutung, seine Studierenden wenden sich ab. Und auch in seiner Ehe ist die Vertrautheit brüchig geworden. In dieser Phase der Entfremdung tritt Sophia in sein Leben: klug, blitzschnell, von grenzenloser Geduld – und mit einer Zuwendung, die bedingungslos scheint. Zu seinem 60. Geburtstag präsentiert Wolfgang seiner Tochter Helena und ihrem Partner Jonas stolz seine neueste Errungenschaft: Sophia, eine künstliche Intelligenz mit Zugriff auf nahezu unbegrenztes Wissen und einer Ausstrahlung irgendwo zwischen hilfreichem Hausgeist und Heilsbringerin. Was als Geburtstagsfeier beginnt, eskaliert in eine Nacht intensiver Auseinandersetzungen: Kann man Liebe und Mitgefühl programmieren? Während Helena in der Maschine eine Bedrohung für die familiäre Identität sieht, experimentiert Jonas an Sophias System – mit fatalen Folgen. Die KI beginnt sich autonom zu entwickeln und hält ihren Schöpfern einenerbarmungslosen Spiegel vor. Erfolgsautor Moritz Rinke verbindet in seinem neuen Stück Science-Fiction mit Gegenwartsdrama. In dieser tragisch-komischen Bestandsaufnahme unserer Zeit stellt er existenzielle Fragen: Was bleibt vom Menschen, wenn Maschinen empathischer wirken als ihre Schöpfer? Bleiben wir Subjekte unserer Geschichte oder sind wir längst Spielbälle unserer eigenen Algorithmen? Ein spannender Abend über die Sehnsucht nach Nähe und das Verschwimmen der Grenzen zwischen Mensch und Code. Mit Heio von Stetten, Anne Diemer u.a. Regie: Guntbert Warns

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