In 8 Tagen · So 08.11.Weißes Haus Markkleeberg · 14 €
SINT sIe ROMAntisch? 08.11.2026, 17:00
Sinti- und Roma-Musik verbindet Volkskunst und Klassik zu einer leidenschaftlichen Reise durch Geschichte und Emotionen.
Weißes Haus Markkleeberg
Das Haus deines Termins
Morgen17:00Operette mit Alexander VoigtWeißes Haus Markkleeberg
Mo 9.11.19:00Auf den Flügeln des Gesanges - von Markkleeberg in die WeltWeißes Haus Markkleeberg
Mi 11.11.19:00Abend der Vielfalt mit Julian DreßlerWeißes Haus Markkleeberg
So 15.11.17:00Herfurthsche Hausmusik #9Weißes Haus Markkleeberg
Di 24.11.19:00Abenteuer Fernweh: Australien. Traumstrände, Tierwelt und pulsierende MetropolenWeißes Haus Markkleeberg
Mi 25.11.19:00Salonkonzert im Weißen Haus: André HerzbergWeißes Haus Markkleeberg
Worum es geht
SINT sIe ROMAntisch? – Musik der Sinti und Roma Seit Jahrhunderten bewegt und begeistert die Musik der Sinti und Roma mit ihrer einzigartigen Leidenschaft, Virtuosität und rhythmischer Raffinesse. Kein Wunder, dass auch die großen Komponisten der Musikgeschichte von den Sinti- und Roma inspiriert waren. Meister wie Joseph Haydn, Antonín Dvorak, Franz Liszt, Béla Bartók, Johannes Brahms, Claude Debussy, Maurice Ravel, Georges Bizet und viele weitere lassen sich dazu zählen.SINT sIe ROMAntisch? vereint tief empfundene Volkskunst und klassische Meisterwerke – emotional, lebendig und voller musikalischer Erzählkraft. Das Programm spannt einen weiten Bogen von der Romantik bis zur Moderne: Pablo de Sarasates berühmte Zigeunerweisen eröffnen den Abend mit feuriger Eleganz und atemberaubender Technik. Robert Schumanns Zigeunerleben, ein selten zu hörendes Werk für Gesang und Klavier (hier in einer Bearbeitung), öffnet eine erzählerische Perspektive: das wandernde Leben, das Lagerfeuer, die Tanzfreude – verklärt, doch voller Wärme. Johannes Brahms´ Ungarische Tänze bringen mit schwungvollen Rhythmen und melancholischen Wendungen die Farben der ungarischen Musiktradition zum Leuchten, ebenso wie seine Zigeunerlieder op. 103, die zwischen Innigkeit und rhythmischer Rasanz oszillieren. Mit Béla Bartóks Rumänischen Volkstänzen erklingt Musik, die in Dörfern gesammelt, notiert und mit feinem Gespür in Kunstmusik verwandelt wurde – authentisch, direkt und überraschend modern. Auch Antonin Dvořáks bekanntes Lied Als die alte Mutter sang aus seinen Zigeunermelodien op. 55 lässt Volksmelodik mit klassischer Liedkunst verschmelzen – ein intimes musikalisches Erinnerungsbild. Franz Liszt, ein Urforscher des Sinti- und Roma- Musikstils, schlägt mit seinen Ungarischen Rhapsodien für Klavier einen großen romantischen Bogen voller Dramatik und brillanter Spielfreude. Den virtuosen Abschluss des Programms bildet das weltberühmte Hora Staccato. Durch lebendige Moderationen ist SINT sIe ROMAntisch? nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich eine Reise: durch Geschichte, Vorurteile, kulturelle Einflüsse und die bleibende Kraft einer Musik, die Grenzen überschreitet – ein Konzert für alle, die sich auf die Seele einer Musiktradition einlassen wollen, die Europa nachhaltig geprägt hat. Bobby Kostadinov und Johannes Obermeier sind keine Unbekannten im Weißen Haus. Beide konzertierten hier bereits in verschiedenen Konstellationen, Obermeier wurde etwa 2025 bei seinem Blüthner-Meisterkonzert vom Markkleeberger Publikum gefeiert. Robert Schuhmann: „Zigeunerleben“ aus 3 Gedichten für Chor und Klavier Op. 29(bearb. Bobby Kostadinov) Antonín Dvorak / Fritz Kreisler: „Als die alte Mutter sang“ aus den „Zigeunermelodien“ Op. 55(bearb. Bobby Kostadinov) Pablo de Sarasate: „Zigeunerweisen“ Op. 20(bearb. Thomas Werner Mifune) Claude Debussy: Danse bohemienne Franz Liszt: ungarische Rhapsodie Nr. 12- Pause -Belá Bartok: Rumänische Volkstänze Johannes Brahms: Zigeunerlieder Nr. 1, Nr.…