In 143 Tagen · Sa 20.03.Stadthalle Singen · 25 €

Opium 20.03.2027, 19:30

Ein moderierter Konzertabend mit Cellist Eckart Runge und Pianist Jacques Ammon, der die Kunst- und Unterhaltungsmusik der Goldenen Zwanziger in Berlin und Paris lebendig werden lässt.

Stadthalle Singen

Das Haus deines Termins
Do 12.11.19:30BlindStadthalle Singen
Sa 14.11.20:00Martina SchwarzmannStadthalle Singen
Sa 28.11.19:301. Symphoniekonzert - Muskelspiele und Neue WeltenStadthalle Singen
So 29.11.16:00Annis wilde Tierabenteuer – Die Live Show - Mit Annika PreilStadthalle Singen
Mi 9.12.20:00Bodo WartkeStadthalle Singen
Do 10.12.19:30Achtsam Morden 2Stadthalle Singen

Worum es geht

Moderiertes Konzert Eckart Runge, Violoncello und Moderation Jacques Ammon, Klavier Werke von Maurice Ravel, George Gershwin, Claude Debussy, Paul Hindemith, Gustav Mahler, Tom Tykwer u. a. (Änderungen vorbehalten) Tanz am Abgrund Berlin und Paris in den Jahren zwischen Inflationsende und Weltwirtschaftskrise: ein kurzes Jahrzehnt, in dem sich europäische Großstädte in eine fiebrige Moderne werfen, während die Erschütterungen des Weltkriegs nachzittern und am Horizont schon das nächste Unheil heraufzieht. Eckart Runge und Jacques Ammon nehmen dieses Spannungsfeld zum Ausgangspunkt eines moderierten Abends, der die Kunst- und Unterhaltungsmusik dieser Zeit nicht trennt, sondern hörbar macht, wie eng sie tatsächlich verbunden waren. Zum Programm Den Rahmen bildet die im Herbst 2025 erschienene CD Opium, deren Repertoire das Duo in eigenen Arrangements für Violoncello und Klavier bearbeitet hat. Den Bogen spannen George Gershwins An American in Paris mit seinen einkomponierten Großstadtgeräuschen, Kurt Weills Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper (1928) und Jacob Gades Jalousie (1925), einer der populärsten Salontangos seiner Zeit. Maurice Ravel ist mit dem Blues-Satz aus der Sonate für Violine und Klavier (1923–1927) und der Pièce en forme de habanera vertreten – zwei Stücke, die Ravels Faszination für afroamerikanische und spanisch-iberische Idiome bezeugen. Dazu treten Sätze von Gustav Mahler, Erich Wolfgang Korngold und Ernest Bloch sowie eine Suite aus Babylon Berlin, an deren Filmmusik (Staffeln 2–4) Runge und Ammon mitgewirkt haben und in der sie selbst kurz im Bild zu sehen sind. Die Interpreten Eckart Runge gehörte über drei Jahrzehnte als Cellist zum Artemis Quartett, das er 2019 verließ – durch alle Besetzungswechsel hindurch die Konstante des Ensembles. Parallel besteht seit dreißig Jahren das Duo mit dem deutsch-chilenischen Pianisten Jacques Ammon, in dem sich die beiden Musiker konsequent zwischen Klassik, Tango, Jazz, Pop und Filmmusik bewegen, ohne die Grenzen dieser Idiome zu verleugnen. Eigene Arrangements und ein erzählerischer, moderierter Konzertstil sind dabei zur Signatur geworden.

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