Fr 4. Juni · 20:00
Nikita Miller - Natural Born Miller 04.06.2027, 20:00
Programmtext – Es war einmal im Nirgendwo In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen" - diese Worte seiner Großmutter haben sich in Nikita Millers Gedächtnis eingebrannt wie ein sowjetischer Stempel in einen Deportationsbefehl. Seine Oma würde heute noch schwören, dass man mit einem Gläschen Vodka mit Pfeffer alle Probleme lösen kann - vom Schnupfen bis zur Identitätskrise. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Als Nikita in den 90ern vom Gymnasium flog, weil er angeblich "zu russisch" für Schiller war, ahnte er noch nicht, dass genau diese Zerrissenheit zwischen den Kulturen einmal sein größter Schatz werden würde. Zwischen deutschen Butterbroten und russischen Pierogi, zwischen Realschulhof und den Geschichten seiner nach Kasachstan deportierten Oma, fand er seinen ganz eigenen Weg. Heute, während die Welt wieder einmal Kopf steht, gräbt Miller tief in seiner Familiengeschichte und findet erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Er möchte wissen: Was macht uns eigentlich zu dem, was wir sind? Die Gene unserer Vorfahren? Oder vielleicht doch die Tatsache, dass wir als Einzige in der Klasse wussten, wie man "Dostojewski" richtig ausspricht? Mit der Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters und der Seele eines russischen Poeten nimmt Miller sein Publikum mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen. Denn am Ende ist es wie mit einem guten Borschtsch - erst die Mischung macht´s interessant. Und manchmal braucht es eben eine Identitätskrise, um herauszufinden, wer man wirklich ist.www.nikita-miller.de
Worum es geht
Programmtext – Es war einmal im Nirgendwo In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen" - diese Worte seiner Großmutter haben sich in Nikita Millers Gedächtnis eingebrannt wie ein sowjetischer Stempel in einen Deportationsbefehl.
Seine Oma würde heute noch schwören, dass man mit einem Gläschen Vodka mit Pfeffer alle Probleme lösen kann - vom Schnupfen bis zur Identitätskrise. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Als Nikita in den 90ern vom Gymnasium flog, weil er angeblich "zu russisch" für Schiller war, ahnte er noch nicht, dass genau diese Zerrissenheit zwischen den Kulturen einmal sein größter Schatz werden würde.
Zwischen deutschen Butterbroten und russischen Pierogi, zwischen Realschulhof und den Geschichten seiner nach Kasachstan deportierten Oma, fand er seinen ganz eigenen Weg. Heute, während die Welt wieder einmal Kopf steht, gräbt Miller tief in seiner Familiengeschichte und findet erstaunliche Parallelen zur Gegenwart.
Er möchte wissen: Was macht uns eigentlich zu dem, was wir sind? Die Gene unserer Vorfahren? Oder vielleicht doch die Tatsache, dass wir als Einzige in der Klasse wussten, wie man "Dostojewski" richtig ausspricht?
Mit der Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters und der Seele eines russischen Poeten nimmt Miller sein Publikum mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen. Denn am Ende ist es wie mit einem guten Borschtsch - erst die Mischung macht´s interessant.
Und manchmal braucht es eben eine Identitätskrise, um herauszufinden, wer man wirklich ist.www.nikita-miller.de
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