In 183 Tagen · So 02.05.Christuskirche Bochum · 33 €

NIK BÄRTSCH's RONIN - Neues Album - live 02.05.2027, 19:00

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:00
18:00Alexander MalofeevAnneliese Brost Musikforum Ruhr
19:00NIK BÄRTSCH's RONIN - Neues Album - liveChristuskirche Bochum
Dein Termin

Christuskirche Bochum

Das Haus deines Termins
Fr20:00HERBERT PIXNER PROJEKT - Tour 2026Christuskirche Bochum
Sa 7.11.20:00LONG DISTANCE CALLING - The Phantom VoidChristuskirche Bochum
Do 12.11.20:00POPPY ACKROYD - LiminalChristuskirche Bochum
Fr 13.11.20:00ULTIMATE EAGLES - Eagles Music ShowChristuskirche Bochum
Sa 21.11.20:00MEMENTO ODESA 2026 - Sebastian Studnitzky & Band / Odesa Chamber Orchestra - Leitung: Volodymyr DykyiChristuskirche Bochum
Do 26.11.20:00BUGGE WESSELTOFT - It's Snowing On My PianoChristuskirche Bochum

Worum es geht

Das Gleiche ist nie dasselbe und das Selbe immer anders gleich. Mal wird RONIN unter Minimal Music verbucht, weil trancehaft repetitiv, mal unter Zen-Funk, weil komplex rhythmisiert, mal unter Jazz, weil zielstrebig verspielt, dann auch mal als Weltmusik, weil sich völlig verschiedene Musikwelten in ihr verbinden, und sehr oft unter Techno, weil durch und durch körperbetont. RONINs Musik ist das alles und entzieht sich alledem. Ihre Muster - Nik Bärtsch spricht von „Modulen“, seine Musik nennt er „Ritual Groove Music“ - bewegen sich beharrlich wie von unsichtbarer Kraft getrieben, aber nicht wie Rädchen in einer Maschine, eher wie Wellen auf dem Wasser, die sich gegeneinander verschieben, überlagern, in einem Sog vereinen. Kleinste Veränderungen, die alles verändern und sich im Ganzen verlieren … Wer Clubs liebt, kennt dieses Gefühl, das dann entsteht: dass einen der Groove in sich hineinzieht, man nicht auf den Fleck genagelt wird, sondern hineingenommen in eine Bewegung, die einen umspielt und umhüllt und mit sich nimmt. Musik wie ein langes, sorgfältig aufgebautes DJ-Set, das seine Energie ohne Brüche und Wechsel freisetzt, stattdessen durch eine Bewegung hindurch, die sich - langsam fließend - ihren Weg in den eigenen Körper bahnt. Der Flow. Ein Stream of Consciousness, der das Bewusstsein körperlich macht. Nur dass RONIN diesen Flow ohne Sequencer erschaffen, ohne Clicktrack, ohne Loops, alles ist händisch erspielt, klassisch instrumentiert, ohne KI erdacht. Mit einer Präzision, die keiner Mechanik gehorcht, nur dem Pulsschlag des eigenen Körpers, dem Groove des Herzens. Eine rhythmische Disziplin, die fassungslos machen kann, aber gerade so - ohne das Auf und Ab von Strophe und Refrain, ohne die Geborgenheit von Melodien und ohne dass diese, nur weil sie wiederkehren, hymnisch abgefeiert würden - gerade ohne diese Gehhilfen des Hörens erschaffen die Vier einen Groove, der den Raum weitet. Der erleben macht, dass Zeit selber einen Sound hat dann, wenn Musik nicht nur klingt, sondern atmet. Eigentlich, müsste man sagen, machen RONIN gar keine Musik, sie erschaffen einen Zustand, in dem sind die Körper das eigentliche Instrument. „Ekstase durch Askese“, sagt Nik Bärtsch. 2001 hatte er RONIN gegründet, ihre Alben gelten als Leitwährung für eine Musik, die nicht in Sparten denkt, die aber die Sparten der Musik nicht einfach addiert, sondern aufgehen lässt in dem, was ihnen gemeinsam ist, ihrem inneren Groove. Und jetzt: ein neues Album! Infos dazu folgen, aber das Konzert zum Album - das neue Album live - gibt es bereits. Hier. MITKaspar Rast | drums Jeremias Keller | Bass Sha | reeds Nik Bärtsch | grandpiano

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