Donnerstag, 29. Oktober

Donnerstag in Berlin

132 Termine9 kostenlos
Diese Woche · Do 29.10.Literarisches Colloquium Berlin · 9 €

Nacht der unerschossenen Gedichte 2026 29.10.2026, 19:30

Melancholische Verse und vergessene Geschichten im Literarischen Colloquium Berlin, eine Nacht voller unerschossener Poesie.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00 freiBuchlesung „Deutsches Kind“ mit Melanie LevensohnBuchKantine
19:30Romance Buchclub: Wie man sich einen Gentleman angeltThe Naughty Chapter
19:30Korea Independent: The UglyBabylon
Symbolbild
19:30LadiesCrimeNightLettrétage — Literaturhaus für die freie Literaturszene
Symbolbild
19:30Katharina Thalbach liest: Irmgard KeunBerliner Ensemble
Symbolbild
19:30»Zeitlang« – Lesung & Gespräch mit Claudia Klischat & Donata RiggBrotfabrik Berlin
Symbolbild
19:30Nacht der unerschossenen Gedichte 2026Literarisches Colloquium Berlin
Dein Termin

Literarisches Colloquium Berlin

Das Haus deines Termins
Fr19:30Jonas Eika: Offener HimmelLiterarisches Colloquium Berlin
Sa 7.11.20:0024-Stunden-Comic am Wannsee 2026Literarisches Colloquium Berlin
Mo 9.11.19:30Emmanuel Carrère: KolchoseLiterarisches Colloquium Berlin
Fr 13.11.17:00Literaturstadt Berlin #8: Die neuen LeuteLiterarisches Colloquium Berlin
Symbolbild
Fr 20.11.19:30Scham?Literarisches Colloquium Berlin
Mo 23.11.19:00Julya Rabinowich: »Mo & Moritz«Literarisches Colloquium Berlin

Worum es geht

Im August 1937 brennt im Hof des Minsker NKWD-Gefängnisses ein Feuer. Die Staatssicherheitsbeamten verbrennen Manuskripte belarusischer Schriftsteller. Doch nicht nur Schriften werden vernichtet – August 1937 bis Dezember 1938 werden im Land mindestens zehntausend Menschen erschossen. In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937 sind es 132 Kulturschaffende und Wissenschaftler. Unter ihnen sind auch 22 Schriftsteller. Die Nacht ist der Schlusspunkt einer kurzen Aufbruchszeit: In den 1920er Jahren entsteht eine junge belarusische Literatur, die sich europäischen Avantgarde-Strömungen öffnet. Das Wenige, was von damals bleibt, ist versteckt, verschollen oder vergessen. Die ›Nacht der unerschossenen Gedichte‹ widmet sich in diesem Jahr den Literaturzirkeln, in denen sich die Szene in den 1920ern bis 1930ern organisiert, darunter offizielle und geheime, ernsthafte und auch skurrile. Die Veranstaltung findet auf Belarusisch, Jiddisch und Deutsch statt. Organisiert von der Initiative der Freund∙innen der belarusischen Literatur in Berlin und der belarusischen Gemeinschaft RAZAM e.V. und mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung und des German Marshall Funds. Eine Begegnung mit ausgelöschter belarusischer Literatur Mit und von Alena Aharelysheva, Yaraslava Ananka, Alhierd Bakharevich, Sveta Ben, Zmicer Che, Julia Cimafiejeva, Uladzimir Hramovich, Julia Koifman, Kupra, Jordan Lee Schnee, Inga Lizengevic, Madmapper, Zhenya Oks, Dmitri Strozew, Zmicier Vishniou, Nina Weller, Tina Wünschmann, Viktar Zhybul & Vera Burlak (in einer Videobotschaft) u. a.

Abend mitnehmen

Code mit dem Handy scannen oder Link teilen, dann hast du den Termin unterwegs dabei.