Samstag, 12. Dezember

Samstag in Hamburg

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In 45 Tagen · Sa 12.12.Cap San Diego · 12 €

Museumstickets - Cap San Diego 12.12.2026, 10:00

Erlebe die Geschichte des letzten Stückgutfrachters der Hamburg Süd, der einst zwischen Europa und Südamerika verkehrte.

  • Geöffnet 10:00–18:00 · laut OpenStreetMap
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Dein Samstag

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10:00Museumstickets - Cap San DiegoCap San Diego
Dein Termin
17:00ART'N'VOICES: "Christmas at Sea" - Christmas at Sea - a-cappella von Bach bis StingEv. Dreieinigkeitskirche Allermöhe
17:45Der Stern von BethlehemPlanetarium Hamburg
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18:00St. Pauli Krimitour – auf den Spuren des VerbrechensSt. Pauli Office
18:30St. Pauli Queertour – 100 Jahre Pride auf St. PauliSt. Pauli Office
19:00St. Pauli Kieztour – Hamburg Reeperbahn mittendrinSt. Pauli Office
19:00MURDAMojo Club

Cap San Diego

Das Haus deines Termins
Fr16:00St. Pauli Hafenkante-Tour – unterwegs am WasserCap San Diego
Fr 6.11.20:15Steife Brise Improvisationstheater „Seemannsgarn“Cap San Diego
Do 3.12.19:00Ringelnatz zur WeihnachtCap San Diego
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So 6.12.14:30Hängematten- und Nikolauslesung für KinderCap San Diego
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So 6.12.14:30Hängemattenlesung - Eiskalte Lesung für coole KidsCap San Diego
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So 6.12.15:00Likörtasting mit SchiffsführungCap San Diego
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Worum es geht

Gestatten: Cap San Diego Unser Schiff wurde 1962 nach rund elfmonatiger Bauzeit in Dienst gestellt. Es war das letzte von insgesamt sechs baugleichen Stückgutfrachtern, die im Linienverkehr zwischen Europa und Südamerika verkehrten. Gefahren wurden südgehend u. a. Maschinen, Technik- und Chemieprodukte. Aus Südamerika kamen meist Rohkaffee, Kakao, Rindfleisch und Obst in Kühlräumen sowie Speiseöle in beheizbaren Tanks. Bananen hat die „Cap San Diego” übrigens nie transportiert. Der Auftraggeber des Frachters war die Reederei Hamburg Süd, die damals zum Dr.-Oetker-Konzern gehörte. Alle Schiffe dieser Baureihe, »Klasse« genannt, waren nach einem geografischen »Kap San …« (oder »Capo San …«) benannt – unser Schiff nach der Westspitze Feuerlands, dem Kap San Diego. Die „Cap San Diego” wurde auf der Deutschen Werft in Hamburg-Finkenwerder gebaut (wo heute das Airbus-Werk seinen Sitz hat). Sie und ihre CAP-SAN-Schwesterschiffe waren damals hochmodern: Vor Einführung der Container wurden Güter in Kisten, Säcken oder Fässern lose geladen. Dafür verfügt das Schiff u. a. über große Laderäume und über Masten mit Ladebäumen und zwei Wippkränen. Alle technischen Einrichtungen konnten komfortabel bedient werden. Die CAP-SAN-Schiffe waren nicht zuletzt deshalb bei den Mannschaften und auch den Hafenarbeitern als Arbeitsplatz begehrt. Der Frachter konnte bis zu 10 000 Tonnen Ladung fahren – eine Menge, die im Stückgutbetrieb in rund sieben Tagen geladen wurde. Dieselbe Menge wird heute in Containern in maximal acht Stunden bewegt. Darum verwundert es kaum, dass die „Cap San Diego” schon wenige Jahre nach ihrer Indienststellung durch die beginnende Containerschifffahrt unrentabel wurde. Nach dem Verkauf des Schiffes Anfang der 1980er-Jahre drohte ihm 1986 sogar die Verschrottung in Asien. Buchstäblich im letzten Moment wurde die „Cap San Diego” durch das Engagement der Stadt Hamburg gerettet und liegt heute als waschechte »Hamburgerin« an der Überseebrücke vor der Elbphilharmonie. Mehrmals im Jahr geht das Schiff auf Fahrt. Komm mit an Bord und erlebe, wenn die „Cap San Diego” zum Leben erwacht. Alle Bereiche des Schiffes stehen dir offen, von der Brücke bis zum Maschinenraum. Die Besatzung zeigt und erklärt dir gern alle Funktionen des größten fahrtüchtigen Museums-Frachters der Welt.

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