Montag, 2. November

Montag in Darmstadt

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Diese Woche · Mo 02.11.Centralstation · 16,90 €

Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leisten 02.11.2026, 20:00

Miriam Davoudvandi teilt ihre Erfahrungen mit Armut in Deutschland und gibt Einblicke in ein oft unsichtbares Leben.

Dein Montagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
17:30Hatha YogaNachbarschaftsheim Darmstadt
20:00Aktion Theaterfoyer – CinemafoyerStaatstheater Darmstadt
Symbolbild (KI)
20:00Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leistenCentralstation
Dein Termin

Centralstation

Das Haus deines Termins
Heute20:00Hendrik Brehmer: bisschen reingesteigertCentralstation
Morgen20:00Wissenschaft im Rampenlicht: Dominik Eulberg: Prachtliebe & Wunderfakten – Die BiodiversitätsshowCentralstation
Morgen22:30Centralstation ist Anders pres. Dominik EulbergCentralstation
Sa12:00 freivinocentralWeinTreffen 2026Centralstation
Sa22:30Mellow Weekend: Halloween SpecialCentralstation
So17:00Collectif PourquoiPas: Dies ist keine ÜbungCentralstation

Worum es geht

Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr. Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind. Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu verstehen, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen macht. Umso wichtiger ist es, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie spricht auch für all jene, die bisher keine Stimme hatten - am Montag, dem 2. November, in der Centralstation.

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