Samstag, 7. November

Samstag in Freiburg

46 Termine
Diese Woche · Sa 07.11.Literaturhaus Freiburg · 7 €

Martina Hefter / Arne Rautenberg / Julia Weber 07.11.2026, 10:00

Martina Hefter, Arne Rautenberg und Julia Weber entfalten im Literaturhaus Freiburg dichte literarische Welten.

Dein Samstag

Nach Uhrzeit, dein Termin um 10:00
10:00Martina Hefter / Arne Rautenberg / Julia WeberLiteraturhaus Freiburg
Dein Termin
17:00Historix-Tours: Hexen, Folter, Scheiterhaufen - Stadtführung mit Schauspieler*innenRathausplatz Freiburg
17:30FREIBURGerLEBEN: Tapas TourVor dem alten Rathaus
18:30„WER NICHT KOTZEN MUSS, WIRD ASTRONAUT*IN“Kommunales Kino
Symbolbild (KI)
19:00Historix-Tours: Bürger, Galgen, alte Häuser - Stadtführung mit SchauspielerAm Predigertor (Ecke Rotteckring/Unterlinden)
19:00FREISTIL Dinner-Krimi "Mord auf der UFO-Tagung" im Dattler/ Freiburg - Mit Vier-Gänge Menü und ApéritifSchlossbergrestaurant Dattler
20:30WHEN NIGHT IS FALLINGKommunales Kino
Symbolbild (KI)

Literaturhaus Freiburg

Das Haus deines Termins
Do18:0040. Freiburger Literaturgespräch: Kombiticket Nadja Küchenmeister und Lutz SeilerLiteraturhaus Freiburg
Do18:00Nadja Küchenmeister: Der Große WagenLiteraturhaus Freiburg
Fr15:00Arne Rautenberg, Rotraut Susanne Berner: Achtunddreißig Wachteln kommen zum ÜbernachtelnLiteraturhaus Freiburg
Sa15:00Tristan Marquardt & Andreas Töpfer / Heike Geißler / Radka DenemarkováLiteraturhaus Freiburg
So 8.11.11:00Katharina Mevissen / Natascha Gangl & Christian Dierstein / Chor der Singenden HändeLiteraturhaus Freiburg
Mi 18.11.19:30Lukas Bärfuss: Königin der NachtLiteraturhaus Freiburg

Worum es geht

Martina Hefter: Nach der Sonne schauen Moderation: Annette Pehnt Iona Bartschok sieht die Zukunft so hochgetürmt über einem See im Leipziger Süden, dass sie sich hineinstürzen möchte. Fünftausend Jahre, weit genug entfernt von der Gegenwart, aber gerade noch nah genug für ihr neues Projekt. Die Installationskünstlerin bezieht den Sommer über eine umgebaute Industriehalle inmitten einer künstlich gefluteten Tagebau-Region, die von Abraumhalden und einem immerwährenden Wind geprägt ist. Sie sucht Abstand zu ihrem Stadtleben, nachdem ein Maler eines ihrer wichtigsten Kunstwerke, ein Baumhaus, mit dem Wort „Bullshit“ besprüht hat. Ein Hund läuft ihr zu, die kämpferische Nichte ihres Vermieters steht vor der Tür und während draußen der Wind zunimmt, der Regen die Straßen flutet, drängt sich mit aller Macht das Leben zurück in die Halle. Wie in ihrem mit dem Deutschen Buchpreis 2024 ausgezeichneten Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ gelingt der Schriftstellerin und Performance-Künstlerin Martina Hefter mit „Nach der Sonne schauen“ (Klett-Cotta, 2026) eine atmosphärisch aufgeladene Erzählung. Über eine Frau, die aufbricht, so leichtfüßig wie existenziell. Arne Rautenberg: 19 Türen Moderation: Katharina Knüppel „Unter den deutschen Lyrikern der Gegenwart ist Arne Rautenberg eine wundersame Doppel- und Dreifachbegabung“, schreibt der Literaturwissenschaftler und Dichter Heinrich Detering. Leichtfüßig und trittfest balanciere er mit seinen Gedichtbänden, Kinderversen und bildkünstlerischen Arbeiten an den Grenzen der Genres, zwischen Lyrik und Grafik, Bild und Text. Der jüngste Band „19 Türen“ (Wunderhorn, 2026) versammelt „lyrische Mobiles, anmutige kleine Kunstmaschinen“ (FAZ), angetrieben vom Wind, der in Rautenbergs schleswig-holsteinischer Heimat weht. Das Meer und die Küstenlandschaft bilden einen der poetischen Resonanzräume, in denen Natur und Sprache in Verbindung treten. Die Verse führen weiter nach Rom, das der Autor als Stipendiat der Villa Massimo erkundet, und immer wieder in die Kunst- und Literaturgeschichte. Und, hinter den 19 Türen, in ein unbewusstes Reich, zum Ursprung der Sprache, ihrem Eigensinn – dorthin, wo sie Zauber, Wunder, Wagnis ist. Julia Weber: Weil ich Ruth bin Moderation: Martin Bruch Ein Werk, das herausragt aus der Schweizer Gegenwartsliteratur: In ihrem dritten Roman erzählt Julia Weber kühn, sinnlich und unbeirrbar von Ruth, die mit einem Fell geboren wird und über einen magischen Zugang zur Welt verfügt. Ihre Geschichte verfängt wie ein langer, fantastischer Traum und berührt Fragen nach Mensch- und Tiersein, Gewalt und Gemeinschaft. „Für mich hat Kunst sehr viel mit Zugewandtheit und Trost zu tun und soll dennoch ein Ort sein, der die Welt schonungslos zeigt“, sagt die Autorin. Getragen wird ihre Geschichte von einer Sprache, die solche Widersprüche übersetzt in ein bildreiches Nachdenken über die Welt, wie sie ist oder auch sein könnte. Nach ihren Romanen „Immer ist alles schön“ und „Die Vermengung“ hat Julia…

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