Di 16. Februar · 19:30
Man kann auch in die Höhe fallen 16.02.2027, 19:30
Wegbringen ist besser, da kann sie sich dann mit einem Bier auf die Bank setzen und es genießen, dass die Gäste endlich abgereist sind. Als Joachim kommt, geht es nicht gut los, denn der Zug ist pünktlich. Dieses ungewöhnliche Ereignis verhagelt ihr die Laune, weil sie noch nicht aufgegessen hat. Aber trödeln gilt nicht, sie hat noch eine Verabredung, sie müssen zusehen, dass sie nach Hause kommen. Da sie die Strecke gut kennt, guckt sie nur sporadisch auf die Straße und hat genug Zeit, den beklagenswerten Zustand ihres Beifahrers zu betrachten. Während sie ihn sich anguckt, drückt sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Bei Joachim führt die Kombination aus einer Kieler Puddingbrezel, den neben ihm liegenden Dönerresten, dem penetranten Parfüm seiner Mutter und der völlig überhöhten Geschwindigkeit dazu, dass sich ihm der Magen umdreht. Er kriegt so gerade noch das Fenster geöffnet, bevor sich sein Magen auf den Seitenstreifen entleert und seine Mutter im »Schlaglochballett« den Wagen gemächlich zum Halten bringt. So beginnt der Erholungs- und Rettungsurlaub von Joachim. Nach einem Schlaganfall und einem beispiellosen mentalen Absturz, der in einem katastrophalen Vorfall bei der Geburtstagsfeier seines Sohnes gipfelte, hat er die Flucht ergriffen, um bei seiner Mutter wieder zu sich zu kommen. Ihre, vorsichtig ausgedrückt, unorthodoxen Lebensgewohnheiten, helfen ihm, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es entwickelt sich ein Sommer der besonderen Art, eine Mutter-Sohn-Begegnung, auf die niemand zu hoffen gewagt hatte.
Worum es geht
Wegbringen ist besser, da kann sie sich dann mit einem Bier auf die Bank setzen und es genießen, dass die Gäste endlich abgereist sind. Als Joachim kommt, geht es nicht gut los, denn der Zug ist pünktlich.
Dieses ungewöhnliche Ereignis verhagelt ihr die Laune, weil sie noch nicht aufgegessen hat. Aber trödeln gilt nicht, sie hat noch eine Verabredung, sie müssen zusehen, dass sie nach Hause kommen.
Da sie die Strecke gut kennt, guckt sie nur sporadisch auf die Straße und hat genug Zeit, den beklagenswerten Zustand ihres Beifahrers zu betrachten. Während sie ihn sich anguckt, drückt sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch.
Bei Joachim führt die Kombination aus einer Kieler Puddingbrezel, den neben ihm liegenden Dönerresten, dem penetranten Parfüm seiner Mutter und der völlig überhöhten Geschwindigkeit dazu, dass sich ihm der Magen umdreht.
Er kriegt so gerade noch das Fenster geöffnet, bevor sich sein Magen auf den Seitenstreifen entleert und seine Mutter im »Schlaglochballett« den Wagen gemächlich zum Halten bringt.
So beginnt der Erholungs- und Rettungsurlaub von Joachim. Nach einem Schlaganfall und einem beispiellosen mentalen Absturz, der in einem katastrophalen Vorfall bei der Geburtstagsfeier seines Sohnes gipfelte, hat er die Flucht ergriffen, um bei seiner Mutter wieder zu sich zu kommen.
Ihre, vorsichtig ausgedrückt, unorthodoxen Lebensgewohnheiten, helfen ihm, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es entwickelt sich ein Sommer der besonderen Art, eine Mutter-Sohn-Begegnung, auf die niemand zu hoffen gewagt hatte.
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