Samstag, 19. Dezember

Samstag in Essen

20 Termine2 kostenlos
In 50 Tagen · Sa 19.12.Kulturzentrum GREND · 24,10 €

Märchenstückchen - eine Komödie durch die Märchen der Brüder Grimm - Gastspiel Künstlerkollektiv Gedankensprung 19.12.2026, 20:00

Vier junge Menschen dekonstruieren mit Witz und Volksliedern die Brutalität und den Sexismus der Grimm'schen Märchen.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:00A Christmas CarolSzene 10 - Bühne im Girardet
19:00Flash Forward • JahresabschlusskonzertWeststadthalle
Symbolbild (KI)
19:30Claymore Celtic Rock - live im Eckhaus KettwigKinder- und Jugendzentrum Eckhaus Kettwig
19:30Jazz X-MasFolkwang Universität der Künste
Symbolbild (KI)
20:00Ein Sommer­nachts­traumStudio-Bühne Essen
20:00René Steinberg - Ach, du fröhliche ...Stratmanns Theater im Europahaus
Symbolbild (KI)
20:00Märchenstückchen - eine Komödie durch die Märchen der Brüder Grimm - Gastspiel Künstlerkollektiv GedankensprungKulturzentrum GREND
Dein Termin

Kulturzentrum GREND

Das Haus deines Termins
Heute21:0030 Jahre Go MusicKulturzentrum GREND
Mi19:30PulaM's Drag Space - The Qutie ShowKulturzentrum GREND
Fr 6.11.20:00Das Känguru-Manifest (szenische Lesung)Kulturzentrum GREND
Sa 7.11.20:00Freunde der italienischen OperKulturzentrum GREND
Fr 13.11.20:00Prima Facie - PremiereKulturzentrum GREND
Sa 14.11.20:00König ÖdipusKulturzentrum GREND

Worum es geht

In „Märchenstückchen“ stolpern vier junge Menschen durch sechzehn Märchen der Brüder Grimm. Das im Rahmen eines NRW Stipendiums entstandene Stück des Künstlerkollektivs „Gedankensprung“ setzt sich hierbei gleichermaßen mit Brutalität und Absurdität besagter Märchen auseinander. Das minimalistische Bühnenbildkonzept, bestehend aus einem Koffer, ist dazu gedacht, potentiell jeden Ort zur Bühne machen zu können. Die Künstler:innen fungieren als Erzähler:innen, Kommentator:innen und schlüpfen abwechselnd im schnellen Wechsel in die auftauchenden Rollen. Temporeich und mit viel Witz wird das Publikum unterhalten und gleichzeitig dazu eingeladen, die Märchen aus heutiger Sicht neu zu hinterfragen: Warum ist die Stiefmutter eigentlich grundsätzlich immer böse? Wieso sind Prinzen ständig auf Brautsuche? Und warum muss überhaupt immer sofort geheiratet werden, obwohl sich die Betreffenden gerade einmal seit fünf Minuten kennen? Warum findet es eigentlich niemand fragwürdig, dass der Prinz Schneewittchens Leiche sieht und diese käuflich erwerben möchte? Wieso sind fast immer Frauen die Bösewichte? Musikalisch untermalt wird das Ganze mit mehrstimmigen Volksliedern, die a capella gesungen werden, und Eigenkompositionen der Stückautorin Judith „Meta“ Loeffen. Zwischen Tanzeinlagen und hitzigen Diskussionen geraten die vier professionellen Schauspieler:innen dabei selbst immer wieder auf die Problematik eben dieser Geschichten, die voll von Sexismus, schadenfreudiger Brutalität und abwegigem Non Sense sind – immer jedoch mit einem Augenzwinkern.

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