Samstag, 7. November

Samstag in Lüneburg

32 Termine
Diese Woche · Sa 07.11.Crato Villa · 20 €

Lüneburger Villenkonzerte - Klavierabend "Innere Welten" 07.11.2026, 17:00

Schumanns Fantasiestücke und Debussys Préludes entfalten seelische Räume und imaginäre Bilder.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 17:00
17:00Ester Puig Costa | Nacht der Musik LüneburgMarktplatz Rathaus Lüneburg
17:00Lüneburger Villenkonzerte - Klavierabend "Innere Welten"Crato Villa
Dein Termin
18:00Ben Boles | Nacht der Musik LüneburgSpeicherhaus Coffee Shop & Bistro
19:00Mitreißendes Doppelkonzert - Popchor Egestorf meets GOODWEIBSKatholische Kirche St. Marien
19:00Joschka Parienté | Nacht der Musik LüneburgHAVN
19:30ÖXL | Nacht der Musik LüneburgSpätcafé im Glockenhof
19:30[viza‘vi:] | Nacht der Musik Lüneburgbar blaenk

Worum es geht

Klavierabend „Innere Welten“ mit Jung Eun Séverine Kimmit Werken von Robert Schumann und Claude Debussy Dieses Programm lädt in zwei individuelle „innere Welten“ ein. Die Fantasiestücke op. 12 von Robert Schumann und die Prélude ( Band 1) von Claude Debussy verbindet das Bestreben, seelische Räume, emotionale Entwicklungen und imaginäre Bilder in Klang zu verwandeln. Schumanns Fantasiestücke erscheinen wie Momentaufnahmen innerer Zustände – mal leidenschaftlich aufgewühlt, mal still versunken. Angeregt durch die Literatur, insbesondere durch E. T. A. Hoffmann, geht es ihm weniger um erzählerische Form als um den unmittelbaren Ausdruck von Empfindungen. Rasche harmonische Farbwechsel und überraschende rhythmische Wendungen spiegeln dabei seine beiden künstlerischen Pole wider: den impulsiven Florestan und den träumerischen Eusebius. Debussys Préludes eröffnen demgegenüber eine Klangwelt von beinahe visueller Qualität. Ob Naturbild, Legende oder Alltagsszene – jedes Stück entwirft einen eigenen atmosphärischen Raum, der stärker von Assoziation als von Erzählung geprägt ist. Durch schwebende Harmonien und ungewöhnliche Klangfarben entsteht eine offene, poetische Klangsprache. Dass die Titel erst am Ende der Stücke erscheinen, verweist auf Debussys Idee, zunächst die Fantasie der Hörenden anzuregen und erst im Nachhinein eine Deutung anzubieten. Die Pianistin Séverine Kim wird für ihren „magical and inspirational sound“ international geschätzt und ist weltweit als Solistin und Kammermusikerin gefragt. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestrasowie dem Göttinger Symphonie Orchester und trat in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, der Salle Cortot in Paris sowie dem Seoul Arts Center auf. Als regelmäßiger Gast internationaler Festivals – darunter das Mozartfest Würzburg – ist sie zudem in zahlreichen Konzertreihen präsent. Rundfunkübertragungen bei Deutschlandfunk, NDR, SWR und Classic FM dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Zu ihren Auszeichnungen zählen der erste Preis und der Publikumspreis beim James Mottram International Piano Competition sowie weitere Preise bei internationalen Wettbewerben. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich intensiv der Kammermusik und initiiert innovative Konzertformate. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Festivals „Celler Sommerkonzerte“ und „Herbstmusikfest Gifhorn-Wolfsburg“.Geboren in Seoul, erhielt sie ihre Ausbildung am Korean National Institute for the Gifted in Arts sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Bernd Goetzke und Markus Becker, wo sie ihr Konzertexamen abschloss. Seit 2025 ist sie als Lehrkraft für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München tätig. Copyright Foto: Hanseartes Stiftung gGmbH

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