Sonntag, 28. Februar

Sonntag in Dresden

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In 121 Tagen · So 28.02.Societaetstheater · 24,20 €

Lügen über Meine Mutter 28.02.2027, 20:00

Eine Mutter kämpft gegen Schönheitsideale und für Selbstbestimmung, ein berührendes Familiendrama über Kontrolle und unerfüllte Sehnsüchte.

Symbolbild (KI)

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00VickiKristinaBarcelona - VKB BandH42
20:00 freiOffene Bühne DresdenStadtteilhaus Dresden-Neustadt
20:00LÜGEN ÜBER MEINE MUTTERSocietaetstheater
Dein TerminSymbolbild (KI)

Societaetstheater

Das Haus deines Termins
Heute19:30DER BESONDERE SCHABBATSocietaetstheater
Morgen16:00IN THE SHADE OF THE MULBERRY TREESocietaetstheater
Morgen20:00RAASH VE RUACH – LÄRM UND WINDSocietaetstheater
So12:00 freiDIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDENSocietaetstheater
So16:00POETIC LANGUAGE IS A PLACESocietaetstheater
So20:00das Wetter zuhause. ein WohnzimmerballettSocietaetstheater

Worum es geht

Obach. Ein Dorf in der rheinland-pfälzischen Provinz in den 1980er Jahren. Unter dem Dach eines ehemaligen Bauernhauses leben drei Generationen: die Großeltern unten, Vater, Mutter und Tochter oben. Getrennte Briefkästen und Privatsphäre gibt es nicht. Die Mutter, eine von außerhalb, hat es schwer, in der Familie ihres Mannes und in der Dorfgemeinschaft Fuß zu fassen. Sie passt nicht ins Bild, spricht keinen Dialekt, nimmt nicht an Dorffesten teil und hat keine Freundinnen. Aber vor allem ist sie zu dick. Ihr Körper passt nicht in den engen Rahmen, in den der Vater ihn gern pressen würde. Denn nur eine schlanke Frau verspricht in seinen Augen sozialen Aufstieg, Beförderung und Anerkennung. Die Tochter Ela hat schon im Grundschulalter ein feines Gespür für die Not der Eltern und übernimmt emotionale Fürsorge für sie. Als erwachsene Frau befragt sie das Geschehen aus heutiger Perspektive und schreibt einen klugen und äußerst erfolgreichen Roman über ihre Mutter, die Zeit ihres Lebens für Selbstbestimmung kämpfte. In der Bühnenfassung von Daniela Dröschers Roman »Lügen über meine Mutter« loten zwei Schauspielerinnen und eine Musikerin die fatale Dynamik einer Familie aus, die von Kontrolle, subtiler Gewalt, unerfüllten Sehnsüchten und Diätenwahn geprägt ist. Die Inszenierung zeigt die beunruhigende Aktualität des Stoffs, rückt stereotype Körperbilder in den Fokus und hinterfragt das gesellschaftliche Diktat von Schönheit und Selbstoptimierung.» Würden alle Frauen morgens aufwachen und sich in ihren Körpern wirklich wohl fühlen, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammenbrechen.« (Laurie Penny »Fleischmarkt: Weibliche Körper im Kapitalismus«) Spiel: Iris Pickhard, Katja Rogner | Regie: Kathleen Gaube | Stückfassung und Dramaturgie: Franziska Fuhlrott | Musik: Ada Greifenhahn | Bühne und Kostüm: Grit Dora von Zeschau | Choreografie und Produktionsleitung: Nicole Meier | Verlag: Kiepenheuer & Witsch Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Societaetstheater. Dauer: ca. 75 Minuten Ab zwölf Jahren.

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