Donnerstag, 5. November

Donnerstag in Dresden

29 Termine2 kostenlos
In 7 Tagen · Do 05.11.Altes Wettbüro · 21 €

Lost In Lona (CH) - Tour 2026 05.11.2026, 20:00

Lost in Lona entblößt die Schwere des Jungseins in einer Welt voller Erwartungen, ehrlich, nah und doch tröstend.

  • Geöffnet 17:00–00:00 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00Konzert mit Heinrich Klug und Anton CarusPutjatinhaus
19:00Klingende Metropolen – Musik aus OsloHochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Symbolbild (KI)
19:30Scott Kinsey Group | Thought DistortionsH42
20:00THE KLEZMATICSSocietaetstheater
20:00MYSTIGO // SO SORRYJazzclub Tonne
20:00SPIKE & THE GIMME GIMMES (USA)Beatpol
Symbolbild (KI)
20:00Lost In Lona (CH) - Tour 2026Altes Wettbüro
Dein Termin

Altes Wettbüro

Das Haus deines Termins
Di 10.11.20:00Ikan Hyu - Swim With Sharks Tour 2026Altes Wettbüro
So 15.11.19:00Lasse Matthiessen (DK) - Tour 2026Altes Wettbüro
Mo 22.3.20:00Kendall LujanAltes Wettbüro

Worum es geht

Seit dem Lost in Lona-Debüt «Scared Like A Mother and Her Gun» (2024) hat sich viel verändert. Nicht laut, aber grundlegend. Lidia Beck und Konstantin Aebli, das Duo aus Basel und Zürich, haben ihren Sound geschärft, sich selbst entblösst und den Mut gefunden, dorthin zu schauen, wo es wirklich wehtut. Schon der erste Song, der Titeltrack des Albums «The Killer» stellt die unbequeme Frage: Wie viel Druck hält ein junger Mensch eigentlich aus? In einer Welt voller Selbstoptimierung bleibt hier kein Raum für Leichtigkeit. Nur die leise Einsicht: I waste my life most of the time. Das Album erzählt von Überforderung, von alten Gesprächen, die nachhallen (Emily), von Erwartungen, die auf der Brust liegen wie Beton (Disappointing Each Other). Es erzählt vom Begehren, das sich langsam auflöst, wenn die Anerkennung ausbleibt (Looking For) Und von Entscheidungen, die sich nie wirklich richtig anfühlen. «The Wrong Cards» erzählt davon, wie sehr wir manchmal nach Sicherheit rufen, während wir innerlich längst fliehen wollen. In «Mathilda» singt Lidia Beck von ihrem Alter Ego, einer inneren Freundin, zerrissen zwischen zwei Welten. «Hold On» blickt tiefer: auf Familienmuster, die sich durch Generationen ziehen. „My mother’s mum – she was the one to fear her daughter’s growth.“Und dann ist da noch «The Movies», ein letzter Song wie ein tiefer Atemzug am Ende. Ein stilles Finale, das alles offenlässt. Let’s go to the movies and guess all the endings, and if they’re not soothing, I’m the only one attending. Trotz all dieser Schwere gibt es in diesen Liedern etwas Tröstendes. Weil sie aussprechen, was viele denken und selten jemand laut sagt. Weil sie Nähe schaffen, wo sonst Stille ist und weil sie zeigen, wie viel Schönheit in der Ehrlichkeit liegt.«The Killer» ist kein Konzeptalbum, und doch hängen alle Fäden zusammen. Es geht um das Jungsein in einer Welt voller Erwartungen. Um Selbstkritik, um Nähe, um Angst, um Aufbruch. Mit The Killer sind Lost in Lona näher an sich selbst als je zuvor.

Abend mitnehmen

Code mit dem Handy scannen oder Link teilen, dann hast du den Termin unterwegs dabei.