Leslie Mandoki - Sehnsucht nach Freiheit – Club Sessions 01.05.2027, 20:30
Leslie Mandoki kehrt mit Akustik-Konzerten zur Essenz seiner Musik zurück und schafft intensive Begegnungen.
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Worum es geht
Nach Jahrzehnten auf den großen Bühnen der Welt kehrt Leslie Mandoki mit seiner „Sehnsucht nach Freiheit – Club Sessions“-Tour zur Essenz seiner Musik zurück. Ende April 2027 führt ihn die Akustik-Konzertreihe durch zahlreiche Städte in Deutschland und Österreich, am 1. Mai auch ins Sudhaus Tübingen. Mit den „Club Sessions“ begibt sich Leslie Mandoki jenseits großer Bühnen und aufwendiger Inszenierungen auf die Suche nach dem Ursprung seiner Songs. In kleinen Räumen erhalten die Kompositionen ihre ursprüngliche, akustische Gestalt zurück. Emotional, fragil und direkt entsteht eine besondere Nähe zwischen Künstler und Publikum. Größe bemisst sich hier nicht in Dimensionen, sondern in der Intensität der Begegnung. Mandokis eigene Geschichte ist eng mit der „Sehnsucht nach Freiheit“ verbunden. Als junger Progrock-Musiker war er Mitte der 1970er Jahre mit seiner damaligen Band musikalisches Sprachrohr der studentischen Opposition gegen die kommunistische Diktatur in Ungarn. 1975 floh er durch den Eisernen Vorhang nach Deutschland, um frei zu sein und seinen Traum von einem Leben als Musiker zu verwirklichen. Aus diesem Traum entwickelte sich eine außergewöhnliche internationale Karriere. Mandoki arbeitete mit Künstlern wie Lionel Richie, Phil Collins, Jennifer Rush und den No Angels und gründete vor über drei Jahrzehnten die Mandoki Soulmates. Mit Musiklegenden wie Ian Anderson von Jethro Tull, John Helliwell von Supertramp, Steve Lukather und Bobby Kimball von Toto, Al Di Meola, Till Brönner und Klaus Doldinger entstand ein einzigartiges musikalisches Netzwerk zwischen Progressive Rock, Jazz und Rock. Heute versteht sich Mandoki nicht nur als Musiker, sondern auch als Brückenbauer. Angesichts von Krieg, gesellschaftlicher Spaltung und wachsender Distanz setzt er auf Begegnung, offenen Diskurs und Empathie. Seine Überzeugung: Musik kann Räume schaffen, in denen Verständigung wieder möglich wird. „Music is the Greatest Unifier.“Genau darum geht es bei den „Club Sessions“: um die Begegnung zwischen Künstler und Publikum, um Songs, Geschichten und einen Abend, an dem Musik nicht imponieren, sondern berühren will. Der Club ist dabei nur der Raum. Die eigentliche Bühne ist die Begegnung.